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Am 21. November spielt Woodkid im Zürcher Volkshaus. Ein Konzert, dass man gleich aus mehreren Gründen nicht verpassen sollte.

Artikel 2013-04-12 - Woodkid - Bild

Yoann Lemoine aka Woodkid im Kaufleuten (Foto: Janosch Tröhler)

 

jt. Ein Franzose, der sein Herz an Brooklyn verloren hat. Ein gewifter Regisseur, der Clips für Lana Del Rey und Katy Perry realisiert hat. Ein Künstler mit unverkennbarer Handschrift. Die Rede ist von Yoann Lemoine.
Weltweite Bekanntheit erlangte Woodkid dank dem Videospiel Assassin’s Creed: Revelations. Um das Spiel zu bewerben, wurde seine Single Iron im Trailer verwendet. Es folgten die EP’s Iron und Run Boy Run. Der Hype um den 30-Jährigen stieg weiter an, seine Konzerte waren schnell ausverkauft. Auch in Zürich begeisterte er mehrmals.

2013 veröffentlichte er dann sein Album The Golden Age. Man munkelt stets, dass er nur dieses eine produzieren wird. Ist also bald Schluss? – Seine Kritiker hoffen es. Und es stimmt, Lemoines Stimme ist nicht die Herausragendste. Die pathetischen Streicher-Parts sind auch nicht die Ausgeklügeltsten. Dennoch fasziniert die Musik viele Menschen. Woodkid verpackt das Martialische, das Epische in Arrangements, die nur so packend wirken, weil sie zugänglich sind. Es ist keine hochnäsige Belehrung in Sachen Musik. Stattdessen wird der Kampf gegen die Entfremdung geführt. Ein Thema, das die Herzen berührt.

Auf der Bühne überzeugt Woodkid dank atemberaubender Ästhetik. Gewaltige Visuals werden projeziert und die Techniker wandeln mit ihren weissen Lichtsäulen die Konzerthallen in Kathedralen um. Die Stimmung wird regelrecht extatisch, wenn Woodkid die archaischen Songs anstimmt und die Drummer von einer Salve zur nächsten getrieben werden.

Weitere Infos zur Veranstaltung

allblues.ch

Woodkid im Kaufleuten, Zürich – 12.04.2013 – Janosch Tröhler

Woodkid im X-Tra, Zürich – 13.11.2013 – Janosch Tröhler