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Betontod beweisen, dass Musik nicht kompliziert sein muss. Am 20. März 2015 donnert die Deutschpunk-Truppe in der Härterei. Aber weshalb solltest du dir das antun?

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Roh, hart und ungeschliffen – Betontod. (Foto: zvg)

Rheinberg, 1990. Ein paar Jungs finden sich und gründen die Band Extrem. Später nennen sie sich Sniffin’ Kills. Und schliesslich waren die Musiker mit Betontod zufrieden. Zeit um Deutschpunk zu spielen.

So viel zur Geschichte. 24 Jahre. Das perfekte Alter, nicht? Genug Erfahrung gesammelt, um einen Auftritt mit Präzision durchziehen. Und gerade noch jung genug, um die Party eskalieren zu lassen. Und das ist die Musik von Betontod: ein einziges Fest. Verschlüsselte Philosophie? Da bist du an der falschen Adresse. «Wir müssen aufhören, weniger zu trinken!» oder «Wer sitzt, fliegt raus!» – einfache Botschaften, grossartige Stimmung.

Da stellt sich vielleicht die Frage: Weshalb sollte ich mir das antun?
Weil leichte Kost manchmal genau das ist, was man braucht! Trotzdem spielen Betontod keine Popsongs – ein Fakt, den sie lautstark propagieren. Deutschpunk und Deutschrock nennt sich die Musik von Betontod, hart und ungeschliffen. An den Konzerten wird garantiert nicht gekuschelt. Da geht’s drunter und drüber! Ausserdem schrecken die Rheinberger nicht davor zurück, auch Metal oder Ska in ihren Sound zu schmuggeln.

Betontod können auf Erfolge zurückblicken. Das 2012 erschienene Album Entschuldigung für nichts erreichte Platz 10 in den deutschen Charts. Woher kommt diese Faszination für diese rohe, schnelle Musik?
Sie transportiert Emotionen so, wie sie sind: direkt und ohne Umwege. Alltagsgeschichten, Party und die Melancholie am Morgen danach – die kratzige Stimme von Sänger Betontod berühren dich, weil du sie verstehst. Musik muss nicht kryptisch codiert sein, man darf sie auch einfach verstehen.

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