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Am Freitag, dem 6. Juni 2014 beglücken Cloud Nothings den Kinski Klub. Die jungen Post-Punker aus Cleveland, Ohio in Amerika veröffentlichten vor kurzer Zeit ihr drittes Album und machen auf ihrer Tour in Zürich Halt. Mit dabei ist die Schweizer Band Hathors.

Cloud Nothings

Das sind sie, Cloud Nothings. (Foto: zvg)

Cloud Nothings entstanden eigentlich als Solo-Projekt des Frontmanns Dylan Baldi. Doch die erste EP «Turning On» (2009) kam sensationell gut an. Er schmiss die Uni um Vollzeitmusiker werden. 2011 folgte dann das erste nach der Band benannte Album. Es war poppiger Punk, der am ehesten mit einem hyperaktiven Kind zu vergleichen ist. Es hörte sich an, als wolle Baldi die Welt erobern (hat er dann später auch geschafft). Ein Jahr später kam dann das nächste Werk Attack on Memory. Die Stimmung ist als gedämpft melancholisch-verzweifelt zu bezeichnen, die Zeile einens Liedes «I thought I would be more than this» bezeichnend für das Werk.

Am Tag der wilden Scherze, dem 1. April, erschien das dritte Album der Formation. Das kam ganz ohne Humor daher und führte die verzweifelt-melancholische Stimmung von Attack on Memory weiter, nur roher und noch härter. Here and nowhere else, wie die jüngste Scheibe heisst, sorgte für den Durchbruch der Band um den erst 22-jahrigen Baldi und sorge für die Welteroberung (vielleicht), auf jeden Fall führt es zur Eroberung vieler MusikliebhaberInnen. Die Musikgruppe, welche sich mehr und mehr vom Pop verabschiedet, ist nun auf Tour und macht in Zürich halt.

Als zweiter Act des Abends sind Hathors vor Ort. Wie aus der Band-Beschreibung auf der Website hervorgeht, ist Hathor eine egyptische Göttin. Die Band sind also keine Huthuren, wie man von Klang des Namens her vermuten könnte. Die Band macht schönen Stoner Rock. 2011 erschien ihre erste Scheibe namens Keeping Secrets. Man darf gespannt sein. Die Liste mit Bands, an deren Seite sie spielten, hört sich auf jeden Fall schon mal gut an (Monster Magnet, The Gaslight Anthem, Disco Doom, Bad Religion, …).

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