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Gummistiefel – Check. Zelt und Schlafsack – Check. Geld und Ticket – Check. Zum Glück gibt es dieses Jahr die neue Wacken-App. Nebst der Checkliste kann man sich eine persönliche Running Order erstellen um sicher zu gehen, dass man keine wichtige Band verpasst. Das ist auch dringend notwendig, bei den vielen, tollen Bands die Wacken 2013 begeistern werden! 

Nur eine kleine Auswahl aus dem diesjährigen Lineup (zVg)

Nur eine kleine Auswahl aus dem diesjährigen Lineup (zVg)

Schon längst ausverkauft… wie könnte es auch anders sein? Schliesslich gehören die Wacken-Festivalpässe zu den beliebtesten Karten überhaupt! Das ständig wachsende Festival im Norden Deutschlands bietet wieder diverse Attraktionen, Aktionen und verspricht ein abwechslungsreiches und spannendes Line-up. Mit Publikumslieblingen wie Rammstein, Nightwish und Deep Purple versprach Wacken schon seit fast einem Jahr, dass Wacken 2013 wieder ein Highlight werden wird. Somit ist es nicht verwunderlich, dass die Tickets kurz nach dem Vorverkaufsstart schon zur Hälfte ausverkauft waren und wenige Wochen danach auf der Homepage das grosse, rote «Sold out» zu lesen war.

Wer trotzdem noch Karten kaufen möchte, darf sich neuerdings nicht mehr auf Ebay & co. umsehen, denn durch die neue Personalisierung der Tickets, soll der Schwarzmarkt für die Karten unterbunden werden. Weiterverkauf ist nur noch über die offizielle Wackenwebsite möglich, zu normalen Preisen aber mit zusätzlichen Portogebühren.

Auch neu, oder zumindest aktualisiert ist die Wacken App, die man sich aufs Smartphone laden kann. Checkliste, Kampuskarte, personalisierte Running Order inkl. Erinnerungsfunktion, animierte Googlemap zur Standort- und Gruppenfindung sowie die obligatorische Taschenlampe sind eingebaut und helfen sich optimal aufs Festival vorzubereiten und sich dort zurechtzufinden.

Zur Anreise selbst lässt sich sagen, dass das Wacken Team vorgesorgt hat. Es sollten genug Parkplätze vorhanden sein und wie gewohnt gibt es von den umliegenden Dörfern und Städten jeweils Shuttle-Busse die einem zur Verfügung stehen. Ob man nun mit dem berühmten Metal-Train oder einem selbstorganisierten Bus oder einer Fahrgemeinschaft anfährt ist dabei irrelevant. Für alle Festivalbesucher gibt’s die passende Anreiselösung.

Endlich auf dem Gelände angekommen, ist keinesfalls entspannen angesagt! Zumindest nicht für Aug‘ und Ohr‘ denn schon Tage und Stunden vor dem offiziell ersten Konzert schallt Musik übers Gelände. Bunte Fahnen werden gehisst, es gibt Wettkämpfe und Stände aller Art und auch das ein oder andere Outfits gewisser Festivalbesucher sticht ins Auge. Dabei ist auch ziemlich egal was für Wetterbedingungen herrschen. Bei Sturm und Hagel wird dem Zeltnachbarn der gerade erst angereist ist bestimmt noch schnell beim Aufstellen geholfen und ihm zur Beruhigung ein Bierchen in die Hand gedrückt. Bleibt nur zu hoffen, dass der grosszügige Alkoholkonsum nicht zu tragischen oder gefährlichen Ereignissen führt, wie das Unglück vom letzten Jahr. Doch im Grunde genommen kennen die Festivalbesucher auf die grosse Menge überschlagen gibt es wenige oder kaum Vorfälle, sonst wär das Wacken wohl auch nicht so lange gern gesehen in dem kleinen Dörfchen hoch im Norden. Die Festivalbesucher bringen gute Laune und jede Menge Tourismus mit. Da verkraftet man auch mal jemanden, der ein wenig über die Stränge schlägt und sich für ein paar Minuten ins Sani-Zelt begeben muss. Natürlich bleibt zu hoffen, dass wieder alles so reibungslos verläuft wie die letzten paar Tage und dieses Jahr noch ein wenig mehr Sonne hervorkommt. Man lässt sich überraschen. Bei dem Line-up ist das Wetter aber wirklich egal, denn beim Headbangen und Mitsingen wird einem bestimmt warm.

Weitere Informationen:
Wacken Open Air