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Ein Mega-Event für alle Metalfreunde und Festivalgänger. Es gibt an diesen Tagen wohl nichts, was es nicht gibt. Am Wochenende vom 2. – 4. August ist absoluter Ausnahmezustand in dem normalerweise eher ruhigen Dörfchen und das komplette Gelände wird geflutet mit bester Musik, viel Bier und guter Laune!

Der Ort

Das 2000-Seelendörfchen Wacken findet man ganz im Norden Deutschlands. Wer danach noch ein bisschen Ferien an der Nordsee machen möchte, hat es nicht mehr weit. Sich selbst rühmt die Gemeinde als weltoffen und tolerant, da seit dem Jahr 1990 das Wacken Open Air stattfindet. Ansonsten ist in dem Dörfchen aber nicht viel los. Es gibt ein paar schöne Radwege zu befahren und man kann an einem schönen Tag auch gut durch die „Innenstadt“ schlendern. Dennoch ist und bleibt das wichtigste Event des Jahres und somit auch das Sehenswerteste in Wacken das Wacken Open Air.

Das Wacken Open Air (Geschichte)

Seit 1990 findet das berühmte Festival in Wacken statt. Anfangs noch mit „süssen“ 800 Besuchern und ausschliesslich deutschen Rockbands startete das Wacken am 24. und 25. August 1990. Damals hat ein Zweitagesticket noch billige 12 Mark gekostet und es traten ganze sechs Bands auf. In den letzten Jahren haben sich diese Zahlen exponentiell vergrössert. Ganze 75‘000 Tickets wurden dieses Mal verkauft, somit ist das Wacken zum siebten Mal in Folge ausverkauft! Das Wacken Open Air zählt mittlerweile als grösstes Metalfestival der Welt und das drittgrösste Open Air Europas. Kein Wunder, dass so viele Menschen sich dieses Spektakel nicht entgehen lassen wollen!

Traditioneller Auftritt der Feuerwehr & Biergarten

Wie jedes Jahr werden die Wacken Firefighters – der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr in Wacken – das Festival eröffnen. Die Kapelle spielt also dieses Jahr vor 75‘000 gröhlenden Metalfans und wird wie jedes Mal tosende Begeisterung, humorvolles Schmunzeln und ordentlichen Beifall ernten. Zudem sollte man dem berühmten Biergarten einen Besuch abstatten. Dieser bietet für gut 3500 Leute Platz und wird seit dem Jahr 2000 betrieben. Wem das noch nicht genug Unterhaltung ist, sollte die grosse Händlermeile entlangschlendern, denn an dieser findet man wirklich alles!

Musik

Schon über 80 Bands haben sich für das diesjährige W:O:A angemeldet! Damit sollte für jeden Geschmack was dabei sein. Als Headliner zu erwähnen wären da:
– Amon Amarth
– Hammerfall
– In Extremo
– In Flames
– Machine Head
– Volbeat
Das ist natürlich nur eine kleine Auswahl und keine Wertung der Bands. Es lohnt sich auf jeden Fall sich das Line-Up selbst anzuschauen und sich die Bands, die man sehen möchte, selbst rauszusuchen!

Anreise

Ob mit dem Auto, mit dem Wohnmobil oder mit dem berühmten Metal-Train, der in Zürich startet und über viele grosse Städte bis hoch in den Norden ans Wacken fährt, bleibt jedem selbst überlassen. Gut ausgeschildert wird es auf jeden Fall sein und im Zweifelsfalle folgt man einfach der schwarzen Masse. Zudem findet man nach kurzer Internetsuche garantiert eine nahgelegene Haltestelle oder Startort für eine Bustour, die extra für den dreitägigen Event von Privatpersonen, Unternehmen oder Vereinen organisiert wird.

Ticketbörse

Es ist zwar schon ausverkauft, aber wer dennoch versuchen möchte noch an ein Ticket heranzukommen, sollte am besten über die von den Veranstaltern eingerichtete Ticketbörse versuchen (http://woafor.wacken.com/forumdisplay.php?f=73) noch eins zu ergattern. Hierbei wird vor der Überweisung des Geldes vom Veranstalter überprüft, ob es Orginaltickets sind um Betrug zu verhindern, und die Preise halten sich im Gegensatz zu Ebay-Angeboten noch in einem knapp bezahlbaren Rahmen.

Sicherheit

Trotz der immensen Grösse des Festivals traten in den letzten Jahren kaum Sicherheitsprobleme auf. Zwar passierte 2006 ein Unfall, in den ein Rettungswagen und ein 37-jähriger Familienvater verwickelt waren und der leider tödlich für den Familienvater ausging. Aber Unfälle können immer und überall passieren und bei den vielen betrunkenen oder benebelten Festivalfans ist es ein Wunder, dass abgesehen von dieser Tragödie nicht noch mehr passiert ist. Um die nötige, sanitäre Versorgung zu sichern, reisen jedes Jahr aus dem gesamten Bundesgebiet hunderte Helfer aus verschiedensten Hilfsorganisationen an.