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Mit etwas Verspätung beeindruckte die junge Band Manolo Panic das kleine Podium im Werk 21 an der Limmat. Sie faszinierten mit ihren verschiedenen Nuancen und heizten das Publikum so richtig ein – für alle Anwesenden ein gelungener Dienstagabend.

Die aus Thun stammende junge Band Undiscovered Soul, welche als Vorband von Manolo Panic spielten, gaben richtig Feuer. Auf der relativ kleinen Bühne quetschten sich sieben Jungs mit ihren Instrumenten und brachten das Publikum in die richtige Stimmung. Eine bemerkenswerte Celloeinlage verzauberte den Abend – der perfekte Einstieg zum Hauptact.

Die sympathischen, offenen Bandmitglieder von Manolo Panic standen vor dem Eingang und hofften auf mehr Gäste. Die bisherigen Anwesenden brachten jedoch auch so eine ausgelassene Atmosphäre. Als das Konzert dann zu starten begann, versammelten sich immer mehr Zuschauer im kleinen und dunklen Werk 21. Die Begeisterung für die vier Zürcher Oberländer konnte man schon von Anfang an im Publikum spüren. Der Sänger Roman Margharitis involvierte die Masse das gesamte Konzert hindurch, mit verschiedenen Fragen und Faxen wurde es sehr unterhaltsam. Bei jedem Song tanzten und sangen die Begeisterten mit. Zu Always, This Time oder I Want You To Know rockte die ehemalige Wetziker Schülerband ab. Als die Bassistin Laura Frei ein Solo auf einem Keyboard hinlegte, feierte das muntere Publikum mit.

Sie seien erst dreimal in Zürich und es sei jedesmal total geil gewesen, betonte der Frontsänger mit einem glücklichen Gesichtsausdruck. Das Highlight des Abends war mit Abstand das Schlusslied, zu welchem die gesamte Band total ausflipte und wild auf der Bühne herumsprang.
Eine Dreiviertelstunde lang durfte man der facettenreiche Band zuhören. Sie beschenkten uns mit Musik aud den verschiedene Stilrichtungen von Rock über Pop, Electro bis zu ein wenig Country. Der Abgang verlief mit einer Danksagung und Verbeugung.

Allen, welche diesen Gig verpasst haben, entging etwas, denn das eher intime Konzert war meiner Meinung nach ein voller Erfolg.