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Heute feiern wir die Premiere vom neuesten Video der Zürcher Band Soybomb. Wir sagen nur: «Go And Get Healed!»

Soybomb aus Zürich sind mittlerweile sowas wie Stammgäste bei Negative White. Nachdem sie es bereits mit der Single Part Of Me Is You in die «Songs der Woche» schafften, feierten Soybomb die Premiere zu Tried To Warn You bei uns.

Nun sind sie schon wieder da und zeigen hier das Video zu Go And Get Healed. Es ist quasi der letzte Glockenschlag zum grossen Feuerwerk, der EP Plastic Festival, die am 3. März erscheinen wird.

Während Part Of Me Is You eine Art Slow-Motion-Indie mit einer ordentlichen Prise Ironie war, überzeugte Tried To Warn You mit einer fantastischen Mélange aus sanft balladeskem Pop und pompösem, komplexen Rock. In nur zwei Songs schufen Soybomb so bereits eine beachtliche Bandbreite.

Da lautet die offensichtliche Frage: Wird Go And Get Healed dieses Spektrum noch erweitern?

Die Antwort ist: Etwas. Man kann sagen, dass Go And Get Healed die perfekte Mischung aus den ersten beiden Singles darstellt. Wie Tried To Warn You beginnt Go And Get Healed auf eine entspannte Weise, mit einer leichten Schlaftrunkenheit, einer Zeitlupe wie in Part Of Me Is You. Die elektronischen Elemente, die dezent durch das Arrangement schleichen, lassen eine neue Facette von Soybomb aufblitzen.

Doch dann explodiert auch Go And Get Healed in einem frenetischen Instrumental. Sie sprengen alle Beschränkungen und lassen den Instrumenten freien Lauf.  Und somit stimmt auch wieder die Einschätzung, die schon bei Tried To Warn You galt:

«Soybomb klingen nicht wie eine billige Kopie der legendären Altherren, sondern wie ein Gegenpol zur zum Pop verkommenden Rockmusik. Ein moderner Anachronismus. Eine Erfrischung.»