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Die Schweizer Band Spencer spielt am 27. September 2013 an der Stagedive Party im Komplex Klub. Die Geschichte von Negative White ist unweigerlich mit dieser Band verknüpft. Als negativewhite.ch pünktlich zum Jahresstart 2010 online ging, war es ein Konzertbericht über eines ihrer Konzerte, der den Startpunkt für das Medium markierte. Aus gegebenem Anlass wird dieser Artikel ungeschminkt erneut veröffentlicht:

Spencer_2009

Foto: Francesco Tancredi

Anlässlich einer privat organisierten, aber öffentlichen Geburtstagsparty spielten Spencer am 12.12.2009 im Stadtzürcher Provitreff. Und brachten da Publikum zum Tanzen!

Der kleine Club bot eine perfekte Stimmung für Spencer. Mit ihrem rockig-indie-mässigen Sound passten sie in den Rahmen des Abends unter dem Motto «Rock the night – ride the wave – let the bat out of the cave».
Die Band spielte vor allem die Songs aus dem Album Timewarp, das vom Schweizer Ausnahmemusiker Adrian Stern produziert wurde. Zum Teil hören sich Spencer wie eine Mischung aus Foo Fighters, Franz Ferdinand und den Red Hot Chilli Peppers an, mit einer Prise jugendlicher Frechheit und einem Schuss «underground». Erst war das Publikum noch verhalten, doch da die Akustik sehr gut war und der enthusiastische Frontmann Leo Niessner die Zuschauer zu unterhalten wusste, kam sehr schnell eine ausgelassene Stimmung auf. Niessner liess sich deshalb auch nicht durch Pannen mit Gitarre und Mikrofon beirren, streute hier und da lustige Sprüche oder Anekdoten ein. Das brachte Spencer auf eine Stufe mit dem Zuhörer und man kam sich schnell wie in einem verrauchten, dunklen Pub vor, in dem irgendeine Band spielte, die man zwar nicht kannte, aber die Musik dennoch rockte! So war es auch. Sänger Leo sprang auf der Bühne auf und ab, stieg sogar zum Publikum runter, legte sich auf den Boden, wo er munter weiter in die Saiten haute.
Hierbei ist zu bemerken, dass JP am Schlagzeugt und Milli am Bass ruhig mehr aus sich rauskommen dürfen. Ganz im Stil von Chris von Rohrs «Meh Dräck!». Dennoch amüsierten sich die Zuhörer prächtig und tanzten ausgelassen zu der Musik. Spencer ist zweifellos zu empfehlen.