Bereits  fünf Monate ist es her, als wir das letzte Mal über die königlichen Schweden berichteten. In der Zwischenzeit haben sie die Schweiz mehrmals beehrt, so auch am grossen Gurten Festival. Nun gastieren sie am 21. Oktober auch noch im Aarauer Club KiFF. Es darf ein elektrisierender Abend erwartet werden!


Nach wie vor sind die Herren aus Malmö auf Europatour mit Ihrem 2010 erschienenem Album We are the Royal und dürfen damit auch schon ausverkaufte Konzerte in Städten wie Hamburg oder Flensburg verbuchen. Zudem erfreuen sie sich einer stetig wachsenden Schar von Fans. Wie Sie so schnell zu so viel kamen, kann wohl niemand sagen, aber dass es nicht grundlos ist, hört man ihrer Musik schnell an. Laut. Wild. Gitarren. Kurz und bündig, sie rocken einfach. Dabei haben ihre Melodien einen hohen Ohrwurmfaktor, den man so schnell nicht mehr los wird. Die Texte sind dazu nicht nur eingängig, sondern gehen auch tiefer als man meint. Wie Sänger Adam Grahan  zum Text Presient’s Daughter sagte:

„The lyrics are based on let’s say a half-true story! I’ve always been a poor musician moving from one house to the next with my trusty guitar. One day I tried to get a date with the daughter of the richest man in the city. I snuck into the garden and threw pebbles at her window. Unfortunately, her father saw me first and chased me off like a stray dog! This song is my little payback. I hope they choke on it!“

„Der Text basiert auf einer, sagen wir mal, halb-wahren Geschichte! Ich war immer ein armer Musiker, zog von einem Haus zum andern mit meiner Gitarre. Eines Tages habe ich versucht ein Date mit der Tochter des reichsten Mannes der Stadt zu kriegen. Ich bin in ihren Garten geschlichen und habe Steine an ihr Fenster geschmissen. Unglücklicherweise sah ihr Vater mich zuerst und verscheuchte mich wie einen Streunenden Hund! Dieser Song ist meine kleine Rache. Ich hoffe sie ersticken daran.“

Aber im Grossen und Ganzen zählt wohl eher diese Aussage von Adam Grahan für Royal Republic:

„Of course we don’t take ourselves too seriously. With songs like Underwear or Good To Be Bad, we really hope that people get our sense of irony and don’t think of us as hard-ass prima donnas! We’re not rock stars (yet), but we love to use these typical rock star clichés in a tongue-in-cheek way. And we love making music.“

„Logisch nehmen wir uns selbst nicht allzu ernst. Mit Songs wie Underwear oder Good to be bad, hoffen wir wirklich dass die Leute unseren Sinn von Ironie verstehen und nicht als „Hard-Ass prima donnas“ von uns denken! Wir sind keine Rock Stars (jetzt), aber wir lieben diese Typischen Rock Star Clichés in einem „tongue-in-a-cheek „ Art und Weise. Und wir lieben es Musik  zu machen.“

So kommt es, dass die Schweden sich noch eine Weile durch Europa rocken und wieder zeigen, dass es noch echte Männer und echte Gitarrenmusik gibt.

Quelle Zitate: royalrepublicband.com

Weitere Infos zur Veranstaltung

kiff.ch

royalrepublicband.com

Bild: zVg (Roadrunner Records)