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Am 3. Juli tritt Bruce Springsteen nach dem umjubelten Konzert letztes Jahr im Letzigrund in Zürich dem Genfer Publikum gegenüber. Im Stade de Geneve wird eine Party der Superlative veranstaltet, denn Springsteen ist für seine langen Konzerte bekannt. Nach seinem vierstündigen Gig in London, wo ihm der Saft sogar abgedreht wurde, hat der Boss himself gesprochen und seinerseits für Schlagzeilen gesorgt.

The Boss im Letzigrund (Nicola Tröhler)

The Boss im Letzigrund (Nicola Tröhler)

lv. Aber wieso wird Bruce Springsteen eigentlich der Boss genannt? Seinen Spitznamen erhielt Springsteen in den 70er-Jahren, als er seinen Bandmitgliedern die Gage bar ausbezahlte. Springsteen wuchs in einem katholischen Elternhaus in Freehold, New Jersey in einfachen Verhältnissen auf. Erste musikalische Einflüsse waren Country-Hits von Roy Rogers so wie Hank Williams.  Als er 1965 der Band Castiles beitrat, ahnte noch niemand, dass man heute noch von Springsteen reden und sehen würde. Springsteens musikalische Ambitionen stiessen bei seinen Eltern jedoch wenig auf Gegenliebe.

Mit seinem dritten Album Born to Run gelang 1975 der erste kommerzielle Durchbruch. Das Album sprang unter die Top Five der Charts. Mit dem Titelsong Born to Run erzielte Springsteen einen Top 20 Single-Hit. Einen weiteren Top-Ten-Hit lieferte Hungry Heart, durch den Springsteen in Europa einem breiterem Publikum bekannt wurde. Erstmals spielte er auf seiner Tour in Deutschland 1981 vor ausverkauften Häusern.

Mit weiteren Hits wie Born in the USA von 1984, The River oder I’m on Fire könnte er bald das Genfer Konzertstadion rocken. Bruce Springsteen ist nicht nur für seine langen Konzerte bekannt sondern auch für seine spontanen Setänderungen. Aktuell bewirbt Springsteen sein neustes Werk Wrecking Ball auf seiner gleichnahmigen Tour.

Weitere Infos zur Veranstaltung

goodnews.ch

Bildstrecke von Nicola Tröhler: Bruce Springsteen im Letzigrund, 2012