Am 6. Dezember bringt Nikolaus die Leckerein für alle braven Kinder. Die Fans von The Beauty of Gemina freuen sich aber über die neue Single «Mariannah». Wir haben uns den Song angehört. Eine Analyse.

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(Foto: Screenshot Video-Clip)

jt. Das wichtigste Merkmal des neuen Songs ist zweifelslos seine Atemlosigkeit. Mariannah trabt stetig daher und erinnert an die akustische Version von Dark Rain. The Beauty of Gemina haben erneut einen dicht verwobenen Klangteppich erschaffen. Die Stimme von Michael Sele wirkt melodiöser als auf den Vorgängeralben und bestätigt die Entwicklung, die auf Iscariot Blues seinen Anfang nahm: Die Band spannt ihre Musik über Genregrenzen hinaus. Dass gerade der Gesang für den bekannten «Gemina-Sound» manchmal hastig erscheint (If I could change all these changes before), könnte den einen oder anderen irritieren. Sele ist zumindest in Mariannah von seiner Kanzel herabgestiegen, von der er bisher mit seiner mystischen Stimme gewaltet hat.

Mariannah ist für Kenner der Band gewöhnungsbedürftig und markiert dennoch die Tatsache, dass sich The Beauty of Gemina mit grossen Schritten weiterentwickeln. Die Schweizer, die einst mit Suicide Landscape die World Gothic Charts stürmten, werden noch nicht das Pulver ihres kommenden Albums Ghost Prayers verschossen haben. Man darf weiterhin auf den neuen Sound der Band gespannt sein. Ghost Prayers erscheint am 21. Februar 2014.

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