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…beehren uns am 05.12.2012 mit ihrer Anwesenheit und geben ein Konzert im Komplex 456. Begleitet werden die Rocker aus Schweden dabei von der Hardcore-Punk-Band The Bronx aus Los Angeles.

Wer das ist, muss nicht gesagt werden (zVg)

av. “The best live band in the world” – mit dieser Auszeichnung wurden die Musiker der Band The Hives vom Spin Magazin betitelt. In Anzügen und schick gebügeltem Hemd gekleidet, farblich in schwarz-weiss gehalten, erarbeiten sich die fünf Jungs seit 1993 einen Namen in der Musik-Branche. Den Durchbruch in Europa und Amerika schaffen sie bereits mit ihrem zweiten Album Veni Vidi Vicious mit den Hits Main Offender  und Hate To Say I Told You So. Dabei bleiben sie trotz ihres Erfolges auf dem Boden: Angeblich passiert hinter den Kulissan gar nichts – keine Droken, keine alkoholgetränkte Orgien, keine Hotelzimmer-Verwüstungen, wie man es sonst schon von so manchen Rockern gehört hat. Kein “Sex, Drugs & Rock’n’Roll” sondern eben nur das, was ihre Musik so sehr ausmacht – reiner, purer Rock’n’Roll.

Dabei ist keinesfalls anzunehmen, dass sich die Schweden auch auf der Bühne “nur” aufs Musikmachen konzentrieren oder keinen Spass verstehen. Ganz im Gegenteil, denn grundlos haben The Hives den oben genannten Titel nicht bekommen! Frontmann und Sänger Pelle Almqvist ist ein hervorragender Entertainer, charmant, und versteht es, mit den Publikum umzugehen. Chris Dangerous, der Drummer, meinte dazu treffend:

“There are so many bands out there that don’t say a word to the crowd. I don’t get it. They don’t even look at the audience and that’s ridiculous.”

Also entscheiden sie sich, dies anders zu machen. Dabei kann es durchaus sein, dass Sprüche fallen wie

This is a stick-up! Put your hands up! Now, last song I told you to put your hands in the air…But I never said you could take them down. Now! OBEY ME! Put your hands in the air and make some noise!”

Diese Sprüche, die Interaktion mit dem Publikum, macht also einen grossen Teil ihrer Show aus und ist meiner Meinung nach nicht zuletzt das, wovon die Band auch lebt. Ein Konzert ist erst gut, wenn die Band es schafft, das Publikum in ihren Bann zu ziehen.

Im Juni dieses Jahres wurde nun, nach fünf Jahren Stille, ihr neuestes Album Lex Hives herausgegeben, mit dem die Jungs wieder musikalisch eher zu ihren Wurzeln zurückkehren und auch unter eigenem Label produzieren. Mit diesem Album sind sie nun auf Tour und werden uns, hoffentlich, “the best concert of the world” liefern – oder zumindest nahe dran sein.

Weitere Infos zur Veranstaltung:

Komplex 457
Abart