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Gampel, St. Gallen, Interlaken und Sursee. Ja, richtig gehört, auch in Sursee treten dieses Jahr hochkarätige Musiker auf. Veranstalter Taifun Music holt im Rahmen des Summer Sound Festivals internationale Berühmtheiten an den Sempachersee unter anderen auch den gealterten Vater des Rock Bob Dylan.

jt.Los geht es bereits am 16. Juni. Dann werden 30 Seconds To Mars mit Morning Parade im Schlepptau die Stadthalle zum Beben bringen. Seit 1998 rocken 30 Seconds To Mars durch die ganze Welt. Dabei begeistern sie Fans und Kritiker gleichermassen. Mit ihrem intensiven und grossartig arrangierten Sound treffen sie den Nerv der Zeit hervorragend. Sänger und Schönling Jared Leto bringt garantiert Mädchenherzen zum Schmelzen.
Mit gefühlvollem Rock, gemixt mit zahlreichen elektronischen Spielereien, vermögen die Briten Morning Parade zu trumpfen. Als Special Guest von 30 Seconds To Mars passen sie einerseits hervorragend ins Konzept, vermögen sich aber mit ihrem eigenen Stil aus dem langen Schatten des Hauptacts zu halten.

Sechs Tage später geht es dann auf den Zirkusplatz unter freiem Himmel los. Kaum einer, der seine Songs nicht kennt. You’re beautiful oder 1973 nicht kennt, sind die Hits von James Blunt doch bis fast zu Unerträglichkeit die Radiostationen rauf- und runtergespielt worden. Dennoch vermag der englische Barde mit seinen entspannten Songs immer noch zu begeistern.
Ebenfalls rauf- und runtergespielt wurden die Melodiebögen von Fairytale Gone Bad.  Etwas rockiger als Blunt, aber genauso sensibel gehen die Finnen von Sunrise Avenue die Gefühlswelt musikalisch an. Doch die nordische Band ist kein One-Hit-Wonder, sondern hat zahlreiche Songs im Gepäck, die zum Tanzen oder Nachdenken einladen.

Ihr grossartiger Erfolg mit Left Outside Alone machte die stimmgewaltige Anastacia zum Star. Danach wurde es schnell ruhiger um die Sängerin aus den Vereinigten Staaten. 2003 bewältigte sie eine Brustkrebserkrankung, am 23. Juni beweist sie dem Schweizer Publikum, dass ihre Stimme nicht an Kraft verloren hat.
Auf dem Zirkusplatz gehen wir den Walk of Life. Eine Melodie, welche garantiert im Kopf hängen bleibt, haben uns Dire Straits beschert. Dieses Jahr besuchen sie unter dem Namen The Straits die Schweiz. Zwar haben sie seit 1991 kein Studioalbum mehr veröffentlicht, aber andere Künstler beweisen, dass dies sowieso nicht die beste Idee ist. Darum werden The Straits die Zuhörer mit ihren alten Hits bewegen.
Yokko ist eine eine Schweizer Band, auf die wir mit gutem Gewissen stolz sein können. Irgendwo zwischen Post-Punk und Wave fühlt sich die fünfköpfige Formation zuhause. Sie warten mit unverbrauchten, verträumten Klängen auf, erinnern an vergangene Zeiten und werfen gleichzeitig Licht auf die Zukunft. Yokko, diesen Namen muss man sich merken.

Am 24. Juni, genau einen Monat nach Bob Dylans 70. Geburtstag besucht eben jener Altmusiker, der die Art wie wir Musik hören und selber erschaffen von Grund auf verändert hat, Sursee. Immer wieder hat er allen vor den Kopf gestossen, gekümmert hat es ihn nie. Als Judas beschimpft, erfand er, der in der Folk-Szene als heroische Figur angesehen wurde, den Rock. Kaum ein Künstler, der nicht von ihm beeinflusst wurde. Eine Gelegenheit den Musiker zu sehen und an seine Jugend zu denken oder einen Künstler zu hören, der das Vinyl als das Beste für die Musik bezeichnet.

Zum Schluss wird es härter, düsterer. Lange Rauschebärte sind das Markenzeichen der Rocker von ZZ Top. Trash und heftige Gitarren vereinigen sich zu einer Musik, die schlicht und einfach auf die endlosen Strassen der USA gehören. Die Texaner bringen am 25. Juni schliesslich auch ein Hauch des Südstaaten-Feelings nach Sursee.
Zurück in die gleichzeitig so grellen und tristen 80er-Jahre versetzt uns The Cult. Rain oder She Sells Sanctuary sind nicht nur den Gruftis ein Begriff. Vielmehr sind die Musiker von The Cult zusammen mit Joy Division, The Sisters of Mercy oder The Cure Inbegriff der weniger hellen Seite der wirtschaftlich und gesellschaftlich turbulenten Epoche. Mehrmals aufgelöst und wiedervereinigt steht die Band dann in Sursee auf der Bühne.
Black Country Communion ist eine sogenannte Supergroup, bestehend aus Glenn Hughes (Ex-Deep Purple, Ex-Black Sabbath), Joe Bonamassa, Derek Sherinian (Ex-Dream Theater) und Jason Bonham (Sohn des verstorbenen Led Zeppelin-Drummers John Bonham). Aus einer solchen Kombination kann nur Gutes kommen. So wurde ihr Debutalbum auch viel beachtet und hochgelobt.
Die Schweizer Rockband Tempesta, die sich im Bereich des Hardrock von Gotthard oder Nickelback bewegt. Dennoch sind sind Tempesta eigenständig. Am Summer Sound werden sie von Manu, bekannt als Teil des Duos DivertiMento,  an der Gitarre unterstützt.

Weiter Informationen: www.summersound.ch