Mit My Dying Bride kommt einer der drei Grundpfeiler des Gothic Metal endlich mal wieder in die Schweiz. Zusammen mit Paradise Lost und Anathema haben die Briten Anfangs der 90er-Jahre eine neue Stilrichtung geprägt und somit den Weg geebnet für unzählige Bands der härteren Gothic-Fraktion.

 

My Dying Bride (zVg)

My Dying Bride (zVg)

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sax. Am 13. Dezember werden sich wieder viele dunkle Gestalten im Dämmerlicht vom Bahnhof Pratteln in den in die Rock und Metalszene als “heilige Halle” des Z7 bekannte Location zu pilgern. Endlich tritt eines der Urgesteine des Gothic Metal wieder in der Schweiz auf – Grund genug auch unter der Woche ins Baselbiet zu reisen.

Im Oktober erschien ihr neues Album A Map of all our Failures, welches auch die Grundlage der aktuelle Tournee bietet. Mit dem nunmehr zwölften Studioalbum verfügt die Band über mehr als genügend Stoff, einen Konzertabend abwechslungsreich und packend zu gestalten.

My Dying Bride haben schon immer versucht, drei grundlegende Themen in ihren Songs zu verarbeiten: Sex, Tod und Religion. Mit diesen Themen seien wir alle Tag für Tag konfrontiert und es liessen sich viele unterschiedliche Geschichten darüber erzählen, ohne dass man gezwungen sei, sich irgendwelche mystischen Geschichten aus den Fingern zu saugen. Sie würden versuchen, diese mit Respekt und einer gewissen Ernsthaftigkeit, die vielen Bands leider fehle, zu erzählen, so Andrew Craighan in einem Interview mit dem Zillo Musikmagazin.

Die Band hat in ihrer über 20-jährigen Geschichte verschiedene Besetzungswechsel mitgemacht, was auch ihre Musik immer ein Stückweit mitgeprägt hat. Doch auch heute noch spielen sie kompromisslosen Gothic Metal und auch wenn mancher Wechsel einige Fans auf- oder gar abgeschreckt hat, gehören sie noch immer zur (un)heiligen Dreifaltigkeit jener Stilrichtung, die sie massgeblich geprägt haben.

Am 13. Dezember darf man sich auf ein düster romantisches Konzert mit harten Akzenten freuen. Noch hat es Tickets, und wer sich einen Meilenstein des Gothic Metal nicht entgehen lassen möchte, sollte schnell handeln. So häufig treten die Briten leider nicht in der Schweiz auf.

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Weitere Informationen zur Veranstaltung:

Z7