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Die Besucher der sommerlichen Schlossromantik auf der Lenzburg hatten in diesem Jahr wettertechnisch und musikalisch Glück oder Pech – wie man es nimmt. Gross gefeiert wurde trotzdem.

Wie jedes Jahr traf sich die schwarze Szene auf der Lenzburg zur sommerlichen Schlossromantik. Beim Bergauflaufen erinnerte man sich an die brütende Hitze vor 2 Jahren und war froh, dass die Temperaturen etwas kühler waren. Nach dem obligaten Rundgang im Garten und einem kurzen Verweilen im Schlosshof, merkten wir jedoch, dass es für uns draussen einfach zu kalt war. Im Gegensatz zu uns gab es aber einige Tapfere, welche bis zum Schluss draussen tanzten und dem Nieselregen trotzten.

Wir hielten uns also mehrheitlich drinnen auf. Da wir nicht sehr die „Lesungs-Typen“ sind, verzichteten wir auf die Lesung von Oswald Henke. Jedoch waren wir sehr interessiert an der Fotoausstellung von Anni Bertram, welche ein paar echt schöne Bilder beinhaltete. Schade nur, dass im gleichen Saal das Buffet war und viele Leute mit dem Essen gerade vor den Bildern sassen, als wir uns dafür Zeit nahmen. Dafür war es dann bald Zeit für eine kurze Bierdegustation und feinen Met.

Im oberen Saal wurde viel getanzt und gelacht. Die Musik hat mich persönlich in diesem Jahr wenig überzeugt. Zum einen war die Auswahl sehr speziell, was ja mal sein darf. Zum anderen aber fanden zu viele Wechsel statt:  Treibende Rhythmen, dann wieder langsame und das Ganze wieder von vorne. Das war etwas sehr unglücklich und so kam unsere ganze Truppe nicht wirklich in Tanz und Feier-Stimmung. Immerhin konnten wir so am Rande sitzend, die vielen zum Teil skurrilen Tanzstile, welche zum Teil mehr oder minder dem Takt Beachtung schenkten, zuschauen und natürlich durften wir auch ganz viele interessante sowie schöne Outfits bestaunen.