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Selah Sue tritt nächsten Sonntag, den 22.03.2015 im Kaufleuten auf. 45 Franken, Sitzplätze und das Kaufleuten passen wohl so gar nicht zu der belgischen Sängerin. So was in der Art denken sich wohl die meisten. Unsere Reporterin erklärt, warum man eben trotzdem hingehen sollte.

SelahSue

Selah Sue (Foto: zvg)

 

2011 war ein ganz grossartiges Jahr für Selah Sue und mich. Ich bezog meine erste eigene Wohnung und tanzte nächtelang durch Openairs. Und Selah Sue katapultierte sich mit ihrer unverkennlichen Stimme in die französischen und belgischen Charts. So führte das eine zum Andern und schon bald traf ich auf diese herzliche Dame mit den zerzausten, hochgesteckten Haaren. Mit ihren Liedern, die aus einer Mischung von Ragga, Pop und einer ganz grossen Menge Soul gepaart sind, beflügelte sie meine bereits bestehende Euphorie und forderte mich zum Tanzen auf.

Nun ist es aber so, dass zu dieser Selah Sue meiner Erinnerung keine Sitzplätze und Drei-Gänge-Menüs passen. Und die ausgelassene Menge unter freiem Himmel lässt sich auch nur schwer mit einem Auftritt im Kaufleuten in Einklang bringen. Jedoch mochte ich mich auch nie daran erinnern, dass auch nur ein Einziger auf der Fläche stillgestanden wäre. Wenn ich diese Erinnerung mit dem kommenden Frühling und ein paar tanzwütigen Zürchern mische, könnte diesem Jahr ein Katapultstart in den Frühsommer bevorstehen. Dass sich Sitzplätze verkaufen, bezweifle ich schwer, jedoch bin ich überzeugt: Umso mehr Stehplätze werden vergeben, die Tanzfläche wird voll, ausgelassen und voller Positivität sein und Selah Sue wird mit grosser Wahrscheinlichkeit auch noch ein paar Songs von ihrem neuen, am 30. März erscheinenden, Album zum Besten geben.

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