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Was haben ein Singvogel und ein bärtiger Musiker aus Grossbritannien gemeinsam? Neben der guten Stimme besonders eins: den Namen Fink. Dass ein britischer Vogel im Winter zu uns fliegt, ist eher schwer zu glauben. Sein menschlicher Namensvetter tut es aber! Am 7. November spielt Fink im Kaufleuten in Zürich.

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Fink (Foto: zvg)

Musik entwickelt sich mit dem Musiker. Fink ist dafür ein schönes Beispiel. In seiner Anfangszeit machte er Funk und Electro. Sein erstes grosses Album Biscuts for Breakfast kann man zu Rhythm and Blues zählen. Und der Fink von heute, nach sechs weiteren Alben? Der macht Musik, die im Innersten ruhig ist. Die erdrückend düster sein kann; düster genug, um der Endzeit-Serie The Walking Dead als Soundtrack zu dienen. Musik, die melancholisch ist und einen träumen lässt. Mal psychedelisch-experimentell und dann wieder in bester Indie-Folk-Manier.

Wo man auf seinem vorletzten Album Perfect Darkness den Rhythm-and-Blues-Einschlag, besonders am Gesang, ab und zu noch zu hören bekam, gewinnt auf der neusten Scheibe der bluesige Touch etwas die Überhand. Besagte neuste Scheibe Hard Believer kam erst dieses Jahr auf den Markt (Negative White berichtete. Fink und seine Band nehmen die ofenwarmen Songs sicher mit auf Tour und werden uns im November „on stage“ damit beglücken. Hoffentlich haben sie auch ein paar der alten Songs im Gepäck, denn viele davon sind richtige Perlen. Wir freuen uns jedenfalls schon jetzt auf dieses Konzert, das uns einen dunklen Novemberabend bestimmt versüssen wird.

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