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Nach dem Debüt letztes Jahr wird es auch 2015 wieder für drei Tage richtig laut beim Autobahnkreisel Hinwil. Internationale Grössen wie Nightwish, Billy Idol und Judas Priest teilen sich mit lokalen Acts wie Eluveitie die Bühne.

Das Highlight des ersten Rock the Ring: ZZ Top (Foto: Sacha Saxer)

Das Highlight des ersten Rock the Ring: ZZ Top (Foto: Sacha Saxer)

Eine Woche nach dem Greenfield Festival wird erneut ein Oberland zum Mekka für Rock- und Metalfans. Nach dem in Interlaken die Echos langsam abgeklungen sind, wird in Hinwil der Schallpegel vom 19. bis 21. Juni deutlich nach oben korrigiert.

17 Bands, von Urgesteinen der Metalgeschichte wie Judas Priest bis zum Schweizer Exportschlager Eluveitie, sorgen für eine musikalische Abwechslung, die auch in diesem Jahr wieder Jung und Alt zusammenführen wird. Und wie auch letztes Jahr ist auch dieses Mal wieder ein Künstler dabei, an dem sich die Geister scheiden werden: Was Florian Ast in diesem Lineup verloren hat, entzieht sich dem geneigten Metalhead, aber das war 2014 bei Peter Maffay nicht anders.

Das Highlight am Freitag wird zweifellos der Auftritt der Symphonic Metaller Nightwish sein. Mit dem ersten auf Floor Jansen’s Stimme ausgerichteten Album im Gepäck werden die Finnen ein bombastisches Feuerwerk entzünden. Bleibt nur noch abzuwarten, wie die neuen Songs beim Publikum ankommen.

Über Billy Idol braucht man keine grossen Worte mehr zu verlieren. Hits wie Rebel Yell oder White Wedding sind jedem noch im Ohr. Auch er kommt mit einem neuen Album angereist. Kings & Queens Of The Underground ist seit letztem Oktober erhältlich, mehr als Zeit genug, die Texte zu lernen um am Samstag lauthals mitzusingen.

Über 40 Jahr steht die britische Metalformation Judas Priest nun schon auf der Bühne. Knaller wie Painkiller oder Breaking the Law machten sie weltberühmt. Sänger Rob Halford gilt zu Recht als einer der Weltbesten Screamer und auch wenn sein Stimmumfang im Alter etwas geringer wurde, schmettert er auch mit über 60 noch manchen jungen Sänger an die Wand.

Neben der Musik kommt auch die kulinarische Vielfalt nicht zu kurz – von asiatisch über italienisch und griechisch bis mexikanisch reicht die Palette der Verpflegungsmöglichkeiten. Und Organisatoren haben auch auf die Wünsche des Publikums gehört und dieses Jahr 3-Tages-Tickets angeboten. Jetzt fehlt noch eine Campingmöglichkeit und der Wegfall des unsäglichen Golden Circles, aber das Rock the Ring soll sich ja auch 2016 noch steigern können.

Alle Informationen zum Anlass:
Rock the Ring Homepage