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Mit ihrem neuen Album „The 2nd Law“ haben sie für Furore gesorgt. Nun kommen Muse am 14. November in die Schweiz und geben sich in der St. Jakobshalle in Basel die Ehre. Die Faszination für die innovative Rockmusik von Muse ist weiterhin ungebrochen.

Muse (zVg)

jt. Als sich Matt Bellamy, Dominic Howard und Christopher Wolstenholme 1994 zusammen taten, um eine Band zu gründen, war der Rock-Olymp noch in weiter Ferne. Doch Muse nahmen es mit den Göttern auf und erklommen den felsigen Thron spätestens mit dem 2006 erschienen Über-Album Black Holes & Revelations. Jenes Albummachte die Band letztendlich durch die Single-Auskopplungen Starlight oder Supermassive Black Hole bei einem breiten Publikum bekannt. Selbst wenn die 2003 erschienene Scheibe Absolution in England auf Platz 1 landete, so zeigen doppelt so viele verkaufte Platten bei Black Holes & Revelations doch den Sprung, den Muse mit dem Album nahm. 2008 nahm Supermassive Black Hole durch das Auftauchen im ersten Twilight-Film erneut einen Platz in den Charts ein.
Der Sound, den Muse zumindest bis zum diesjährigen Album The 2nd Law kreiert haben, ist ein zeitloser. Eine Mischung aus verschiedenen Rock-Genres mit einem wohltuend poppigen, bisweilen avantgardistischen Schuss Electronica. Die opulenten Arrangements haben einen Hang zur pathetischen Grösse, während die Songs trotz nachdenklichem Grundton nie in ein depressives Szenario abgleiten.
Das neuste Album musste vor allem wegen den ausschweifenden Experimenten, vor allem mit Dubstep, Kritik einstecken. So wurde beispielsweise auf Allmusic geschrieben, dass sich gewisse Songs mehr wie Remixes anhörten, denn als das Original. Haben Muse zu viel gewollt? Das Album verkaufte sich trotz des irritierenden Preview-Trailers gut. Ausserdem weiss die Band live zu überzeugen, weshalb man ihnen den nur halbwegs gelungenen Versuch, so viele Genres und Einflüsse unter einem Hut zu vereinen, verzeihen mag.

Weitere Infos zur Veranstaltung:

muse.mu
Appalooza Productions