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Das Pfingstwochenende startete am Pubfestival in Wetzikon mit drei Live-Tribute-Bands: Iron Maiden, Metallica und Guns n‘ Roses. Die Besucherzahl war sehr bescheiden, wie so oft beim Rock- und Metal-Themenabend, aber es ist schön, dass die Veranstalter alljährlich etwas für die Metalheads und Rocker bereithalten.

Gestartet wurde der Abend verhältnismässig spät. Um 21:00 Uhr war Türöffnung und die erste Band Reckless Roses startete kurz vor zehn. Die Besucher verhielten sich gewohnt verhalten, aber die Band störte das wenig. Die Jungs, welche aus Ungarn angereist waren, zogen ihr Ding durch und rockten die Stage. Die Soundqualität war zwar nicht top,  aber insgesamt ein solider Auftritt. Quasi eine kleine, aber gute Einstimmung auf das kommende Guns n’ Roses-Konzert.

Während den Pausen lief Metal und Rock ab der Konserve und die Besucher hatten ausreichend Zeit, sich draussen zu verköstigen, drinnen an den vielen Bars sich durch die Karten zu trinken oder – wer es mag – sich vom Barpersonal die Glatze streicheln zu lassen.

Viel zu tun hatten die Mitarbeiter hinter den Theken an diesem Abend aufgrund der geringen Anzahl Besucher nicht. Mich erstaunt es eigentlich, dass jedes Mal wenn ich dort bin, so wenig Leute anwesend sind. Ich dachte immer, das Zürcher Oberland sei recht rockig. Aber sogar vor einigen Jahren bei Clawfinger war die Wetziker Eishalle halb leer.

Immerhin hatte man so von überall einen guten Blick auf die Bühne und bei der zweiten Band Metakilla kam sogar richtig Stimmung auf. Gegen den Schluss liessen es sich einige nicht nehmen vor der Bühne wild herum zu tanzen und zu headbangen – dies sogar Arm in Arm im Kreis. Wie schlau ist das denn?! Instrumental war die Show ziemlich einwandfrei, aber die Stimme des Sängers hätte für meinen Geschmack noch kräftiger sein müssen. Die Deutschen waren aber durchaus sympathisch und es machte Laune, mal ein richtiges Metallica-Konzert besuchen zu gehen.

Als letztes standen Iron Maidnem – ebenfalls aus Ungarn – auf der Bühne. Auch wenn ich persönlich jetzt nicht gerader der grösste Maiden Fan bin: Das Konzerte rockte allemal und die charismatische Tribute-Band hatte sichtlich Freude am Auftritt. Zusammen mit den vor der Bühne herumtanzenden Leuten kam so zum Schluss nochmals eine gute Stimmung in der Halle auf.