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The Graveyard Scene präsentiert dem Schweizer Publikum erneut weniger bekannte, aber trotzdem begabte Bands. Am 28. Januar spielen deshalb Die Perlen im Zürcher Werk21. Der Keller ist die ideale Bühne für die rasante Mischung aus Elektropop und Punk.

jt.Zahlreiche ausserordentliche Künstler genossen die Schaumkronen der Neuen Deutschen Welle. Nach ein paar Jahren war der Spuk vorbei, geblieben ist Nichts. Ja, die von 1981 bis 1983 aktive Gruppe Nichts ist mit Gründermusiker Michael Clauss zurück und präsentieren Klänge aus einer kurzen, doch unheimlich kreativen Zeit. Gerade der Song Tango 2000 hat sich wenigstens in den Köpfen derjenigen festgesetzt, die die Welle hautnah miterlebt haben. Nichts bietet in Zürich also die Gelegenheit vollkommen in die Vergangenheit zu reisen. Ganz nach dem Gusto der Veranstalter Djane Siouxsira und Tom-i: The 80s never die!
Doch es wird auch aktuellere Musik geboten. Das Duo Die Perlen, bestehend aus Ferdinand Ess und Katja Hah, wurde im Jahr 2000 gegründet. Auch diese Musiker sind etwas mittlerweile älter geworden.  Doch die Perlen haben nichts von ihrer jugendlichen Wildheit und Wut verloren. Ihr Sound definiert an den Fixpunkten von Punk, Elektropop und der Neuen Deutschen Welle. In zahlreichen Song finden sich markante Chiptune- oder 8bit-Elemente, die an Welle:Erdball erinnern, mit denen das Duo auch schon zusammengearbeitet hat. Vom Punk her rühren primär das Tempo der Lieder und die provokanten und direkt kritischen Texte.

Ich habe Angst / Grossstadtangst!

Die Perlen thematisieren aktuelle Probleme der heutigen Gesellschaft, was sich in Songs wie Die Stadt stirbt oder Grossstadtangst deutlich äussert. Dennoch ist ein Auftritt kein intellektuell herbei stilisiertes Miteinander, sondern eine mitreissende Party. So nachdenklich die Lyrics auch sein mögen; der Sound lädt schlicht zum Tanzen ein!

Mehr Infos zur Veranstaltung:

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Bild: The Graveyard Scene