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In diesen Tagen hätte normalerweise das OpenQuer 2014 stattgefunden. Ein Anlass, der bei Besuchern, Medienschaffenden und allen Beteiligten positive Erinnerungen wachruft. Besonders, wenn es, wie dieses Jahr, ausfällt und eine gefühlte Lücke in den Festivalsommer reisst. Grund genug, dem OpenQuer ein bisschen zu huldigen, auch wenn es nicht stattfinden wird.

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Viel Spass bei Heinzmanns Backgroundsängerinnen (Foto: Matthias Hoffmann)

Letztes Jahr ging die 21. Ausgabe des OpenQuer in Hüswil über die Bühne. Dies war nicht selbstverständlich. Denn 2012 fuhr die 20. Jubiläumsausgabe des OpenQuer erhebliche Verluste ein. Das Wetter wollte nicht mitspielen und es gab in der Umgebung zu viele Konkurrenzevents. Somit waren schon zwei Faktoren erfüllt, die die Chancen auf eine erfolgreiche Durchführung mindern. Verschiedene organisatorische Änderungen, wie auch die Standortfrage, haben das OK dazu bewogen, ein Jahr Pause einzulegen. Sehr zu unserem Leidwesen, wie ich finde.

21 Jahre OpenQuer
Zeit also, die letzten Jahre Revue passieren zu lassen.

Obwohl man in Hüswil im Jahre 1994 noch klein anfing, steigerte sich die Qualität der Acts, die das Kieswerk beehrten, von Jahr zu Jahr erheblich. 1999 zum Beispiel stand Sina auf der Bühne. 2000 konnte schon mit Lovebugs und Kisha aufgetrumpft werden. 2004 H-BlockX – na klingelts? Countdown to Insanity war einer ihrer grossen Hits.

2008 waren es Stefanie Heinzmann und Sandee, die das Publikum bestens unterhielten. Mit Maxwell, Sam & Howie (and the reserve men) startete man 2009.

2010 folgte gar ein mittelalterlich angehauchter Abend mit Schelmish und Saltatio Mortis. Das hatte wunderbar funktioniert, denn schon im Folgejahr gab es einen ganzen Abend mittelalterlicher Rock-Klänge mit Schandmaul, Excelsis und Eluveitie.

Ihr seht, das Programm steigerte sich von Jahr zu Jahr gewaltig. Viel Gewicht legte man in jedem Jahr auf Schweizer Acts. 2012 war es Philipp Fankhauser, der das Publikum unter anderem begeisterte. Mit Oomph! war auch dieser Konzertabend, um es salopp auszudrücken, einfach nur geil.

2013 rockte Leo Niessner von Spencer und heizte mit seiner Band Rolling Tongues so richtig ein. Stefanie Heinzmann war ebenfalls zugegen, welche mit einer einmaligen Hackbretteinlage das Publikum zum Schmelzen brachte.

Und das alles ist nur ein kleiner Auszug aus 21 Jahren OpenQuer.

Open Air mit Leidenschaft
Die Mitwirkenden – sei es Backstage, im VIP–Bereich oder in den Festzelten – sorgten jedes Jahr mit unglaublicher Motivation und Spass an der Sache dafür, dass es den Besuchern an nichts mangelte. Eine Organisation, die sehr geschätzt wurde und hoffentlich bald wieder geschätzt werden kann.

Auch hinter der Bühne konnten sich die Künstler richtig wohlfühlen. Lagerfeuerstimmung, ein kleiner Whirlpool; was will man denn noch mehr an so einem Open Air?

Richtig, wir wollen es einfach wieder zurück! Nach diesem kleinen Rückblick schauen wir vorwärts ins Jahr 2015 in dem laut aktuellen Informationen wieder ein OpenQuer stattfinden wird. Wo, ist noch nicht klar. Sobald es mehr Informationen gibt, erfahrt ihr das bei uns, denn wir sind hoffentlich wieder dabei, wenn es heisst: OpenQuer rockt!

Ein kleines Trostpflaster
Ein kleines Trösterli gibt es allerdings für alle, die jetzt den Kopf hängen lassen, mit der Fussspitze Kreise auf dem Boden ziehen und denken: Och Mensch…

Am 4. Oktober soll es eine OpenQuer Party geben. Keine normale, wie die Homepage des OpenQuer verspricht. Weitere Informationen werden folgen. Auch diese werden wir euch natürlich nicht vorenthalten.

Weitere Infos