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Das Wacken Open Air wird 25 Jahre alt. Auf der offiziellen Homepage wird deswegen schon gebührend mit neuen Videos vorgefeiert. Neue und alte Headliner zieren das Geburtstags-Line-Up und die Tickets waren dieses Jahr noch schneller weg als im Vorjahr. Die Erwartungen sind gross und die Vorfreude bei denen, die ein Ticket ergattern konnten, ebenso.

(zVg Olaf Malzahn via wacken.com)

Wacken Open Air (Foto: zvg, wacken.com)

Angefangen hat das Wacken mit knapp 800 Besuchern. Mittlerweile werden über 80’000 Metalfans erwartet. Mit den Bands, den Organisatoren, den Licht- und Soundtechnikern, den Journalisten und allem, was sonst noch auf dem Platz herumfleucht, werden es wohl mehr als 90’000 Menschen sein. Natürlich wird das Wacken Open Air auch dieses Jahr traditionell von den Wacken Firefighters (dem Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr von Wacken) eröffnet. Und selbstverständlich wird es, neben dem Camping- und dem Festivalgelände, noch diverse Attraktionen, Einkaufsmöglichkeiten und Essens- und Bierstände geben.

Internationales Wacken

Das Wacken ist mittlerweile das grösste Metal-Festivals weltweit. Obwohl der Grossteil der Festivalbesucher aus Deutschland oder dessen Nachbarländern stammt, trifft man immer wieder auf internationalen Zuwachs. Die Bands, die am Wacken auftreten, bilden hierbei keine Ausnahme. Zwar stammen Bands wie Schandmaul, Heaven Shall Burn und J.B.O. ursprünglich aus Deutschland, aber es treten auch internationale Acts auf.
So gemischt und unterschiedlich die Herkunft der Bands, so gemischt sind auch die verschiedenen Musikrichtungen, welche von den Bands repräsentiert werden. Von Death Metal über Pagan und Folk zu Heavy Metal und Glam Rock ist alles vertreten. Von ernsten, schwermütigen Texten zu fröhlicher Spassmusik. Man kann sich durch das breite Line-up wirklich aussuchen, was man sehen möchte. Diese Vielfalt ist einer der Gründe, warum das Wacken Open Air 25 Jahre lang erfolgreich war und immer grösser werden konnte.

Gute Lage und friedliche Festivalgänger

Ein weiterer Grund für den Erfolg ist die Lage. Die Felder vor Wacken bieten eine wunderbare Campingmöglichkeit, so dass man genügend Leute unterbringen kann. Im nahe gelegenen Dorf findet man zu der Zeit alles, was man für die Festivaltage braucht und kaufen möchte. Grundsätzlich sind die Dorfbewohner von Wacken stolz auf das Festival und feiern gerne mit, somit wird man überall herzlich und gut gelaunt empfangen.

Die gute Laune, welche die Metalheads mitbringen, steckt an. Von allen Festivals, welche in Deutschland stattfinden, ist das Wacken eines der friedlichsten. Natürlich gibt es ein paar wenige Zwischenfälle, aber die Sanitäter sind vor allem mit Alkoholvergiftungen und weniger mit Verletzungen beschäftigt. Schlägereien sind unter den Metalern nicht üblich, obwohl gewisse Erscheinungsbilder und Kleidungsvorlieben auf den ersten Blick auf was anderes schliessen lassen könnten. Und auch der Alkoholeinfluss wirkt sich nicht negativ auf die Gemüter aus. Man kann also nur hoffen, dass das auch so bleibt!

25 Jahre Wacken – was wird erwartet?

Das Wacken ist restlos ausverkauft. Zwar kann man noch hoffen, auf der Ticketbörse ein Ticket zu ergattern, die Chancen dafür stehen jedoch nicht allzu gut. Kein Wunder ist der Ansturm so gross – bei den Bands, die erwartet werden! Neben Newcomern wie Roadwolf, welche das diesjährige Metal-Battle Österreich gewonnen haben, sind altbekannte Legenden wie Arch Enemy, Hatebreed, Children of Bodom und Apocalyptica – um nur einige zu nennen – am Start.
Das Wetter kann den Metalheads sowieso nichts anhaben. Egal, ob man durch den Regen im Schlamm versinkt oder bei brütender Hitze zerfliesst: die Wackengänger sind abgehärtet und zelebrieren das Festival bei jedem Wetter. Ob anlässlich des 25. Geburtstages neben dem vielfältigen und fantastischen Line-up noch eine weitere Überraschung auf die Festivalbesucher wartet, bleibt abzuwarten.

Bildstrecke vom Wacken 2014, Sacha Saxer

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