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«819 Valence Street» von Sacha Love: Eine süchtig machende Groove-Maschinerie

«819 Valence Street» – Das ist schnittiger Blues Rock, wie er leibt und lebt. Das Debüt des Freiburgers Sacha Love als süchtig machende Groove-Maschinerie.

Sacha Love. Er singt, brüllt, stampft, trommelt und spielt mit seiner Gitarre rotzfrechen Blues Rock. Das Ganze manchmal auch im Tigerkostüm. Ansonsten eine spassige One-Man-Blues-Trash-Band, bringt Sacha Love jetzt mit Power-Trio-Formation und einer geballte Ladung elektrisierenden Rock’n’Roll die Tanzbeine auf 819 Valence Street zum Schwingen.

Bild: zvg

From Chicago to Memphis

Sacha Ruffieux, in Fribourg ein allseits bekannter Gitarrentroubadour und Musiker in diversen Gruppen (Gustav, Kassette, Billie Bird, Yellow Teeth, Stress, James Germain, Gasandji, Yvette Landry, Papa Mali, Black Willows uvm.), bringt nun sein eigenes Album heraus: 819 Valence Street.

Wie klingt denn ein Album eines Gitarristen, der in so vielen Bands seine Spuren hinterlassen hat? Für ihn selbst ist es eine Ode an seine Lieblingsstadt New Orleans. Das Album wurde teils in seinem eigenen «Studio de la Fonderie» in Fribourg und in New Orleans aufgenommen. Das Songwriting begann auf einem Roadtrip von Chicago nach Louisiana und endete schliesslich in der 819 Valence Street. In der Strasse, in welcher die Recording-Sessions stattfanden.

The Big Easy

Nach vielerlei Bekanntschaften und Jams in «The Big Easy» starteten unter Produzent Al Tharp die ersten Aufnahmen. In bloss vier dreistündigen Aufnahmesessions zwischen 2013 und 2015 waren die Instrumente im Kasten. Mit von der Partie waren der Sousaphonist Matt Perrine (Eric Clapton, Florence & The Machine uvm.), Blues-Gitarrist Papa Mali und Schlagzeuger Andre Bohren. Zurück in der Schweiz wurden im eigenen Studio die Vocals aufgenommen, der Rapper Stress hat auf dem Track The Cross gar einen Gastauftritt auf der Scheibe.

819 Valence Street

Die Töne des Sousaphons wummern tief und groovy, das Schlagzeug swingt unermüdlich mit schnittiger Finesse, die Gitarrenlicks geben sich bissig. Ob rasante Tracks mit donnernden Akzenten wie Monday und This Is What I’m Worth Bitch / Gerald oder melancholisch angehauchte Wehmut-Blues-Stücke à la Cease Fire, jeder Ton sitzt massgeschneidert. Das Album ein schillernder Krokodilledertuxedo aus den sumpfigen Südstaaten. 

Die Gitarrenakrobatik zieht sich als roter Faden durch die Scheibe; ob sie wie einsame Koyoten den Mond unter Louisiana anheult oder bis an den Anschlag aufgedrehtem Overdrive als Dampfwalze à la Life is A Game einen überrollt, die Trommelfelle werden mit Blues-Rock-Überdosis ordentlich durchgegaart. 819 Valence Street – vertonte Hingabe an die Spielfreude in zehn gnadenlos groovigen Stücken – am besten laut und mit einem guten Whiskey zu geniessen.

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Album-Release im Nouveau Monde

Wer den rasanten und Himmel-Herrgott-groovigen Blues Rock live und lebhaft erleben will, für den gibt Sacha Love zum Release seines ersten Albums am 21. September ein Konzert im Nouveau Monde mit Support von Andrea Bignasca und Frederic Jaillard.

Tickets gibt’s bei Starticket oder Petziticket.

 

819 Valence Street

5
/5
21. September 2018

Release

Vitesse Records

Label

Tracklist

  1. Monday
  2. She Said
  3. My Baby's Gone
  4. Cease Fire
  5. This Is What I'm Worth Bitch / Gerald
  6. Life Is A Game
  7. From Chicago To Memphis
  8. The Cross
  9. Silver Skies
  10. Legba