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Mit der brandneuen Single «Senses» haben sich Tompaul selbst übertroffen. Ein Song für den Tanz und den verträumten Trip. Wir feiern heute die exklusive Video-Premiere.

Vor fast einem Jahr, am 22. Februar 2018, tanzten wir ausgelassen zu Moonlight Drive. Zusammen mit Pablo Nouvelle hat das Schweizer Electropop-Trio Tompaul diese treibend-düstere Hymne erschaffen. Es war ein Vorgeschmack auf die EP Motions, die im letzten März veröffentlicht wurde.

Die vier Songs starke EP war jedoch nur ein kleines Geplänkel. Diesen September soll das neue Album von Tompaul das Licht der Welt erblicken. Und wie bei Motions erhalten wir bereits jetzt einen exklusiven Eindruck, worauf sich die hiesige Musiklandschaft gefasst machen muss. So viel vorab: Davon kann man nicht genug kriegen.

«Eine cineastische Erfahrung für die Tanzfläche»

Senses heisst die brandneue Single, die heute exklusiv bei Negative White ihre Premiere feiert. Zusammen mit einem im Orgelsaal der Zürcher Hochschule der Künste aufgenommen Video ist es tatsächlich so, wie der Pressetext beschreibt: «Eine cineastische Erfahrung für die Tanzfläche.»

Tompaul, als Singer-Songwriter-Projekt gestartet, ist zum Garanten für grandiose Extravaganz gewachsen. Für Senses habt die Band um Tom Fischer instrumental aufgerüstet. Zwei Cellos, eine Posaune, eine Trompete und ein Drums schleifen dem einzigartigen Soundcocktail eine neue Facette ein. Die über fünfminütige Extended Version des Songs beginnt mit einem Gänsehaut provozierenden Intro der Streicher. Dann schleicht sich in der Dunkelheit ein obskurer Beat an, darüber die packende Stimme von Fischer.

Immer weiter steigert sich der Sound, der Synthie-Hook und die Streicher verschmelzen zur epochalen Klangkathedrale. Nur wenn Fischer singt, holen Tompaul Senses wieder in reduzierte Gefilde, um den Song danach wieder – noch aufbrausender – anschwellen zu lassen. Senses ist schlicht brillant.

Keine Sekunde dieses enormen Tonspektakels ist pure Repetition, es ist ein konstanter Fluss wiederkehrender Elementen, die sich neu arrangieren und Spannung erzeugen. Senses vereint das Pathos des Barock-Pops, mit dem Woodkid vor wenigen Jahren die Welt eroberte, und den düster angehauchten Indie-Vibe, den Tompaul so konsequent auf den Dancefloor schmettern.

Das wird ein Tompaul-Jahr

Mit Senses übertreffen sich Tompaul selbst: Die perfekte Balance zwischen Mut und Eingängigkeit, zwischen Traum und Tanzbarkeit verleihen der Single eine unfassbare Zeitlosigkeit. Unendlich scheint ihr Kosmos sich zu erweitern.

Und ja, wir wollen unbedingt mehr davon. Umso freudiger stimmt es uns also, dass Tompaul ankündigen – bis dann das neue Album erscheint – immer wieder frische Songs veröffentlichen werden. Senses ist dafür schon ein unüberhörbares, gutes Omen. Dieser Track wird wohl auf manchen Bestenlisten des Jahres landen.