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Aus rund 200 Songs der Woche haben wir die 50 der besten Tracks herausdestilliert. Hier ist unsere Bestenliste des Jahres.

In den vergangenen Monaten haben wir rund 200 frische Tracks aus der ganzen Welt gesammelt. Jede Woche fünf Stück in den «Songs der Woche», dazu etliche Premieren. Nun ist es Zeit, 50 Lieder in einer Bestenliste zu verpacken.

Besonders stolz sind wir auf eine Tatsache: 32 Songs stammen von Musikerinnen oder Bands, die mindestens ein weibliches Mitglied hat. Wer also noch behauptet, es gäbe keine talentierten Künstlerinnen, der lügt glatt.

Und wer sich fragt, wo die Schweizer Acts sind, der muss nicht verzweifeln: Wir haben bereits eine Playlist mit den 30 besten Tracks aus hiesigen Soundschmieden gesammelt.

Die Songs im Überblick

Hier findest du die Auflistung aller 50 Songs in der Reihenfolge der Playlist. Wie bereits beim Schweizer Best of Reihenfolge hat keine Bedeutung – ausser, dass wir einen möglichst aufregenden Mix schaffen wollten.

Metric – Now or Never Now

Die ultimative Hymne, voller Sehnsucht und Trieb.

  • Entdeckung auf Spotify
Vök – Night & Day

Synthie-getriebener Dream-Pop mit der ausserirdischen Stimme von Margrét Ráns.

Missy – Hate Me

Wummernde Bässe zwischen klassischem Gesang und R&B.

Grzegorz – War Is For Everyone

Ein sphärisches wie abgründiges Opus, das unter die Haut geht.

The Grand East – What A Man

Eine kraftvolle Abrechnung mit toxischer Männlichkeit und kleinen Egos, die sich mit Gewalt aufplustern.

Anna Calvi – Don't Beat The Girl Out Of My Boy

Sie ist die moderne Königin des Art-Rocks macht grandiose Musik.

Black Honey – I Only Hurt The Ones I Love

Eine aufbegehrende Indie-Rock-Hymne, die Wüstenstaub aufwirbelt.

Lea Porcelain – Gotta Run

Post-Punk trifft auf Western Noir und wird zum sphärischen Dunkel-Country.

Perel – Alles

Aus Berlins Techno-Underground kommt die herrliche 80ies-Infektion mitten auf die Tanzflächen.

PLYA – Innocent

Der Sound überwältigt mit übergrossem Electro-Pop-Pathos.

Ladytron – The Island

Ein überwältigendes Stück – dicht, düster und unglaublich weit.

Aurora – Forgotten Love

Ein mäandrierendes Arrangement, mal intim, dann wieder übernatürlich gross.

SYML – Clean Eyes

Atemlos rennt dieser musikalische Energy Drink vorwärts, zwischen Indie-Attitüde und mitreissendem Mainstream-Pop.

Sofia Portanet – Freier Geist

Inspiriert durch Opern, Neue Deutsche Welle, Psychedelic Rock und französischem Pop.

NEØV – Elysion

Ein «escape song», der stark in die Ferne drängt.

Machineheart – Do You Love

Träumerisch, zurückhaltend und aufbegehrtend zugleich. Ein melodiöses Klangjuwel.

The Verigolds – Sirens

Vereint derart viele Elemente mit einer Leichtigkeit, die fast schon unmöglich scheint.

Tash Sultana – Free Mind

Sultana, non-binär, mit einem kometenhaften Aufstieg gesegnet und einem herausragenden Talent.

Yellow Days – How Can I Love You?

Ein Ausnahme-Crooner vom modernen Schlag mit absoluter Brillanz.

Aisha Badru – Splintered

Ein fantastischer Traum, einer konstanten Steigerung folgend, begleitet durch die tiefschürfende Stimme.

Phildel – The Deep

Die verträumten Klangfarben erzählen von Stärke und Liebe im Angesicht von Angst, Betrug und Verlust.

Midas Fall – Evaporate

Schauerlich-schöne Klanglandschaft zwischen düsterer Electronica und avantgardistischer Klassik.

Lydmor – Helium Hight (feat. Manthola)

Eisiger Epochal-Pop über Körperlichkeit, Anziehung, Sexualität und Gewalt entstanden.

Hope – Drop Your Knives

Abgründig und hinkende Faszination – Dark Pop vom feinsten.

Deer – In The Shadows (Thot Remix)

Ein reissender Strom mit hypnotisch peitschenden Riffs.

Linn Koch-Emmery – Don't Sleep On My Luv

Eine aufbegehrende Hymne, unterlegt mit wuchtigem Indie-Rock – und doch scheint die Melodie hell durch.

Ellevator – Voices

Packender Indie-Rock-Track mit ordentlich Pop im Hintern.

Bloodhype – Wolves

Ein Stück nach Grösse strebender Indie-Rock.

Overjoyed – Downer

Treiben und peitschend, während die Gitarre sich durch die Melodie schlängelt.

1000 Gram – Daydream

Ein getriebenes Stück Musik, mit lodernder Leidenschaft gespielt.

Lafote – Alles liegt in Scherben

Das Hamburger Trio schnürt treibenden Post-Punk und deutsche Texte zusammen.

Idles – Danny Nedelko

Ungeschliffen und dreckig lärmt die Truppe; gesellschaftskritisch, wie sich’s gehört.

Pete Wilde – Savior

Grooviger Gitarren-Rock gegen Misogynie: Halleluja!

Love Machine – Time To Come

Es klingt etwas nach Drogentrip, aber auch nach Velvet Underground meets Nick Cave.

King Tuff – Thru The Cracks

Ein überschwängliches Symphonic-Rock-Epos geschrieben mit doppeltem Boden.

DMA'S – Do I Need You Now?

Wer braucht schon Oasis, wenn DMA’S aus Australien die Britpop-Legenden mehr als würdig beerben?

Ten Fé – Won't Happen

Sanfte Melodie mit reduziert-treibendem Indie-Flair.

Phantastic Ferniture – Gap Year

Sanfter, aber bestechenden Mix aus Indie-Pop und Rock-Anleihen, mit leichtem Hauch Retro-Chic.

Caroline Rose – Bikini

Die rotzfreche, ironische Kampfhymne gegen Frauenfeindlichkeit.

Milo Greene – Move

Erinnert gar an die Hochzeiten des French Pop, nur eben auf Englisch.

Fishbach – Mortel

Zeitlos, schön und verträumt, aber gleichzeitig unheimlich tanzbar.

Audiobooks – Gothenburg

Der elektronische Sound klingt, als stiege er wie Nebel aus den sumpfigen Böden eines Moors.

SX – Designed / Desire

Dunkle, experimentelle Electronica-Ode an die Liebe.

Agar Agar – Fangs Out

Düsterer 80ies-Vibe synthesiert da mit, verfeinert mit einem bestechenden Beat.

Bayonne – Uncertainly Deranged

Mit messerscharfer Präzision gezimmerte, facettenreiche Electro-Pop-Konstruktion.

Blaue Blume – Ebony

Dieser Song ist für die grössten Stadien gemacht, um sie ganz klein wirken zu lassen.

Aurelia – Chest

Ein pathetischer Indie-Pop mit beschwörender Stimme.

Many Voices Speak – I Saw You

Ein wunderbarer Song zum Träumen und Tanzen.

Hilary Woods – Black Rainbow

Eine feinfühlige Klangkonstruktion, in der man sich verlieren kann.

Fabrizio Cammarata – In The Cold

Absolut herzerwärmend und melancholisch, gemacht mit italienischer Leidenschaft.