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Musik und Schnaps – So feierte Jennifer Rostock das 10-jährige Bühnenbestehen

Jennifer Rostock feierte ihr 10-jähriges Bühnenjubiläum in Zürich mit sexy Klamotten, einigen Schnäpsen und einer bunten Zeitreise durch ihre musikalische Bandgeschichte.

In der Schlange vor dem Volkshaus, die sich bis kurz vor dem Start der Show hielt, waren die Besucherinnen klar in der Überzahl. Ausverkauft war das Konzert von Jennifer Rostock am Samstagabend mit rund 1200 Leuten allerdings nicht.

Um 20 Uhr wurde das Saallicht gelöscht und das Publikum begrüsste die Support-Band: Blackout Problems. Die junge Alternative-Rockband aus München konnte das Publikum schon recht gut aus der Reserve locken.

Blackout Problems live in Zürich

Die Münchner Band Blackout Problems konnte das Publikum schon fordern. Bild: Francesco Tancredi

Als der Introclip zu Jennifer Rostock mit Bildern und Videoaufnahmen im Countdown abgespielt wurde, war das Publikum schon in bester Mitsing- und Kreischlaune.

Ich würde es nun nicht gerade als Kreischen, aber definitiv als Schreien bezeichnen: Jennifer Weist, die Powerfrau, gab Vollgas und setzte ihre Stimmkraft des Öfteren ein, um das Publikum zu animieren. Sie kann aber nicht nur das Stimmvolumen aufs Maximum drehen, sondern auch wunderbar singen (um hier allfällige Missverständnisse vorzubeugen).

Die «Best Of Tour» zum «Worst Of»

Die Setlist kuratierte sich aus dem Besten des vergangenen Jahrzehnts, sowie den neuen Hits des passenderweise Worst Of betitelten neuen Albums. Dazu gab es lauter sexy Outfits. Immerhin fünf hektisch arbeitende Leute habe es gebraucht, um in einem anderen Outfit zum nächsten Song wieder légère und galant auf die Bühne zu treten, meinte Weist, die gerne etwas aus dem Nähkästchen plaudert.

Jennifer Rostock live in Zürich

Fünf Leute für den Outfit-Wechsel von Jennifer Weist. Bild: Francesco Tancredi

Sie bedankte sich mitunter bei den Fans auch, dass diese all die Jahre stets durchgehalten haben – trotz fragwürdigen Outfits, Frisuren und Storys. Von letzteren gab es bei der Band, die nicht auf dem Mund sitzen will, so einige. Dass sie gerne eins trinken, ist sicher mit ein Grund dafür. Weist ist auf jeden Fall trinkfest: Dass sie bis zum Schluss mindestens fünf Schnäpse – quasi als Zeitreise durch ihre Trinkgeschichte – kippte, merkte man ihr nicht an. Eine definitiv sympathische Show die dem 10-jährigen Jubiläum würdig war.

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