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Das intime Konzert vor einer Handvoll Fans im Papiersaal bot Birth of Joy die Möglichkeit, jeden einzelnen direkt anzusprechen. Als gäben sie das Konzert für diese eine Person. Ob ihnen das gelungen ist?

Blumige Hemden, Gänseblümchenkränze, wallende Haare, Sandalen und Selbstgedrehtes: Die 60er sind sowohl hör- als auch sichtbar. Ja, sie liegen sprichwörtlich in der Luft. Ohne über die Texte von Birth of Joy zu philosophieren, stellt sich die Frage: Was genau haben Birth Of Joy mit Nietzsches These «Die Tragödie der Geburt im Geiste der Musik» zu tun? Diente sie zur reinen Inspiration für den Bandnamen?

Nein, der Name ist durchaus Programm. Auf der Bühne gehen sie in der Musik auf, wenn sie sich im psychedelischen Rock der Sixties verlieren und den Zuhörer im Kollektiv in einen Rauschzustand zu spielen versuchen. Kontrovers dazu wünschte sich der Bandleader Kevin Stunnenberg ein etwas weniger ruhiges Publikum, das sei schliesslich ein Rockkonzert.

Birth of Joy, Papiersaal Zürich (Bild: Michelle Brügger)

Wild war ihr Auftritt im Papiersaal definitiv. Bild: Michelle Brügger

Ungefähr nach der Hälfte des Auftritts scheint dies erreicht zu sein. Die Zuhörer geniessen es nicht mehr nur im Innern mit geschlossenen Augen, sie legen auf einmal mit Pogo los. Vor der Bühne bildet sich ein kleiner Moshpit, in dem ohne Stiefel mit Stahlkappen getanzt wird, vielmehr in Sandalen, Flipflops, Turnschuhen und vereinzelt sogar barfuss.

 

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