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Um das Konzert von Josef Salvat im Plaza Zürich zusammenfassen genügen Worte wie majestätisch, theatralisch und authentisch nicht. Aber der Australier zeigte mit seiner Grazie gleich selbst, wie sich seine Musik am besten ausdrücken lässt.

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Josef Salvat live im Plaza Zürich (Foto: David Schneider)

Für einen Montagabend wagen sich erstaunlich viele Leute in das Zürcher Plaza. Wo an den Wochenenden ausgiebig und protzig gefeiert und mnach einer für einen Moment der kommenden Woche entrinnt, ist nun die Konzertbühne in schönstes Licht sowie ordentlich Nebel gehüllt. Es gilt die pathetische Figur des anstehenden Künstlers zu untermalen, gebührend willkommen zu heissen.

Nach einem kurzweiligen Indie-Pop-Rundumschlag mit Causes als Support Act schleichen die Musiker des australischen Sänger ohne grosses Gewitter auf die Bühne und schlagen die ersten Takte an. Als dann hinter dem Vorhang hervor ein spitzbübischer und vollends motivierter Josef Salvat hervor tritt, folgt erstmals tosender Beifall, der sich so auch durch ein Konzert mit allen Perlen von Salvat’s Debütalbum Night Swim hält. Es ist schier unvorstellbar, dass solch ein graziöser Entertainer vor einem Jahr noch in der winzig kleinen Bar Rossi aufspielte – der prächtige Saal des Plaza wird dem Epos um den Avantgarde-Pop-Künstler umso gerechter.

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