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Mit «Is Survived By» gelang es Touché Amoré sich ein ganzes Stück weiter zu entwickeln. Kritiker und Fans sind vom dritten Album gleichermassen begeistert. Zu Beginn der Adventszeit kommen die Hardcore-Punks für zwei Konzerte in die Schweiz.

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Sehen brav aus, gehen aber ganz schön ab (Foto: zvg)

ds. Nicht viele andere Post-Hardcore Bands werden zur Zeit so öffentlich gefeiert wie Touché Amoré. Ausverkauf? Plötzlicher Mainstream? Wohl eher die verdiente Anerkennung für jahrelange, harte Arbeit. 2007 in Los Angeles ins Leben gerufen, dauerte es nicht lange bis sie sich durch zahlreiche Live-Shows im Westen der USA einen Namen machen konnten. Ihr Debütalbum …To The Beat Of A Dead Horse erschien 2009 und genoss bereits hohes Ansehen in der Szene. Das Folgealbum Parting The Sea Between Brightness And Me erschien zwei Jahre später und die melodischen Spielereien gepaart mit Sänger Jeremy Bolms verzagten aber stets glasklaren Screams ermöglichten auch die ersten Erfolge in Europa zu verbuchen. Es folgten längere Tourneen als Support für Bands wie La Dispute oder Rise Against in unseren Gefilden. Vergangener September wurde das neue Album Is Survived By veröffentlicht. Die gewohnt eingängigen Melodien und Bolms Stimme als Grundlage dienend, wich die jugendliche Verzweiflung in den Texten zu einem gewissen Grad der Hoffnung, die Touché Amoré aus gewonnener Lebenserfahrung schöpfen können. So befasst sich das Album auch mit dem Gedanken was von einem zurück bleibt, wenn man verstirbt: 

«So write a song that everyone can sing along to / So when you’re gone you can live on, they won’t forget you.»

Zum Jahresende hin begeben sich Touché Amoré auf eine ausgedehnte Europa Tournee, wo sie auch am 30. November im Pont Rouge in Monthey und am 1. Dezember im Dynamo in Zürich auftreten werden. Als Supportbands wurden gleich deren zwei verpflichtet. Zum einen kann man Touché Amoré Schlagzeuger Elliot Babin in der Doppelrolle als Einheizer geniessen. Hierbei versucht er sich als Sänger und Gitarrist seines Seitenprojekts Dad Punchers. Mit ihrem selbstkategorisierten Bummer-Punk, eine Art mit Augenzwinkern gespielter Emo-Punk, lässt sich Touché Amoré nur schwer vergleichen.

Als zweite Vorgruppe stehen Self Defense Family auf den Brettern. Die aus New York stammende Gruppe gründete sich vormals unter dem Namen End Of A Year. Sie haben sich dem Post-Punk verschrieben und stehen beim gleichen Label wie Touché Amoré unter Vertrag.

Weitere Infos zu den Veranstaltungen

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Dynamo