Ein Passwort wird per E-Mail an Sie geschickt

Social Media ist aus dem täglichen Leben kaum mehr wegzudenken und Crowdfunding erfreut sich immer grösserer Beliebtheit. Auch BAUM wagt das Experiment.

Atmosphärische Dichte neu definiert – BAUM im Exil (Sacha Saxer)

Atmosphärische Dichte neu definiert – BAUM im Exil (Foto: Sacha Saxer)

Crowdfunding ist derzeit eines der Schlagwörter. Dahinter verbirgt sich die Idee, dass ein Projekt nicht vom Produzenten, sondern von einer grossen Gemeinschaft bezahlt wird – die Kosten werden auf viele Personen verteilt, so dass nicht jemand alleine vor der Aufgabe steht, eine Riesensumme irgendwie aufzutreiben. Interessant dabei ist, dass jeder einzelne selber entscheidet, mit welchem Betrag er ein Projekt unterstützen möchte. Natürlich gibt es dabei auch Anreize für die Spender, un zwar in Form von Specials, die es nur für die Spender gibt – beispielsweise signierte Vorabversionen des endgültigen Produkts oder ein persönliches Erinnerungsstück des Produzenten. Crowdfunding funktioniert auf der Basis von «Geben und Nehmen».

In der Schweiz gibt es vor allem eine Addresse für seriöses Crowdfunding: wemakeit.ch. Negative White hat darüber schon erfolgreich die Finanzierung unseres Schwestermagazins stagedive.ch gesichert und das abart schlug mit seinem Projekt «Abart-Buch» alle Rekorde der Plattform. Ein zur Zeit aktuelles Projekt aus der Schweizer Musikszene kommt vom Basler Singer/Songwriter Christoph Baumgartner, der mit seiner Band BAUM ein ganz spezielles Album veröffentlichen möchte: Elf Songs, aufgenommen im Studio von Alicia Keys, abgemischt von Tim Leitner, der auch für Grössen wie Bruce Springsteen arbeitet, mit Gastmusikern, die auch schon mal für Norah Jones in die Saiten greifen, auf einem Album, dass passend zum Jahr auf 2013 Exemplare limitiert und nur über wemakeit.ch erhältlich sein wird.

Die Specials, die Goodies, die Crowdfunding für die Spender interessant machen, beinhalten neben einem signierten Exemplar der CD auch Gästelisteplätze für ihre Konzerte, Guitarren- oder Schlagzeuglektionen von Christoph, respektive Marc auch ganz private Konzerte der Band, irgendwo in der Schweiz, wahlweise auch bei sich zu Hause – genügend Platz vorausgesetzt.

Das Album kommt in einer schlichten Rohkartonhülle daher, die vom Schweiz-Kanadier Aaron Schwartz basierend auf der Musik und seiner Wahrnehmung derselben gestaltet wird.

Basierend auf einem knappen halben Dutzend Konzerten von BAUM, die ich schon erleben durfte und ihrem letzten Album Music for my Landlord sowieso der aktuellen Single She Smiles, kann ich dieses Projekt eigentlich nur jedem, der tiefgründige Texte und wunderbare Melodien mag, wärmstens empfehlen.

Weitere Informationen zum Projekt gibt’s hier: BAUM – «/2013»

youtube
please specify correct url