Was kommt heraus, wenn man zwei berühmte Musiker zusammen auf eine Bühne stellt? Zum Beispiel Bob Dylan und Mark Knopfler. Das herauszufinden dürfte ein spannendes und abwechslungsreiches Abenteuer für unser Gehör werden. Ein erlebenswerten Abend mit zwei der erfolgreichsten Künstler in der Geschichte wird im Hallenstadion geboten.

jt.Vielen jungen Menschen ist der hochdekorierte Sänger und Songwriter Bob Dylan womöglich kein Begriff mehr, sind ihm aber spätestens in der Schule über den Weg gelaufen, als sie die Hymne gegen den Krieg Blowin‘ in the wind angestimmt haben. Robert Allen Zimmermann, Dylans bürgerlicher Name, hat die Musik des 20. Jahrhunderts beeinflusst wie kein zweiter. Ein Mensch, der stets im Wandel begriffen ist und deshalb kaum gefasst werden kann. Folk, Rock, Blues, Country. Es gibt nur wenig, dass nicht in das Lebenswerk des 77-Jährigen aus Duluth eingeflossen ist. Die eigentliche Faszination an Dylan sind jedoch seine Texte. Dass die Bedeutendsten seiner Lyrics bei Reclam erschienen sind, sagt genug über seine Messias-artige Persönlichkeit aus. Bescheiden, ironisch, unnahbar, verbunden und direkt ist Bob Dylan. Eine lebende Legenden.
Ähnlich verhält es sich mit dem Gitarristen Mark Knopfler. Der Brite wurde durch die Band Dire Straits. Noch heute wird auf ü40-Parties zu Walk of Life oder Sultans of Swing das Tanzbein geschwungen. Auf ein Reunion der Kult-Band warteten die Fans bisher vergeblich. Doch auch auf Solo-Pfaden weiss Knopfler zu begeistern. So spielte er auch schon mit Eric „The God“ Clapton, Van Morrison oder Sting zusammen. Sein eigenartiges Spiel mit der E-Gitarre, der er die Töne im Gegensatz zu vielen anderen Musikern ohne Plektrum entlockt, verleiht Knopfler einen eigenen, unverkennbaren Stil.
Die Mischung aus Dylans eher rohem, direktem Sound und Knopflers sanften, Country-beeinflusstem Sound dürfte ein geschichtsträchtiger Cocktail ergeben. Leider ist das Konzert am 16. November im Zürcher Hallenstadion bereits ausverkauft. Wer den Weg nach Genf nicht scheut, erlebt die beiden in die Jahre gekommenen Musiker trotzdem noch.

Mehr Infos zur Veranstaltung:

goodnews.ch

Bild: zVg