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Am Sonntag, dem 18. Januar wird es in der St. Jakobshalle in Basel mal wieder richtig laut. Manowar, die Begründer des «True Metal», besuchen die Rheinstadt.

Vier harte Kerle für ein Halleluja (Bild: zVg)

Vier harte Kerle für ein Halleluja (Bild: zVg)

Seit mittlerweile rund 35 Jahren donnert der markante Sound vom Manowar aus den Boxen zahlloser Metalheads in aller Welt. Dreizehn Studioalben haben die Amerikaner in dieser Zeit veröffentlicht, wobei zwei davon Neuaufnahmen bestehender Alben sind. Mit dem zweiten dieser Neuaufnahmen – Kings of Metal MMXIV – ist das Quartett aktuell auf grosser Tour und besucht am 18. Januar die Schweiz.

Manowar hat nicht zu Unrecht den Ruf als «lauteste Band der Welt». 2008 Am Magic-Circle-Festival in Bad Arolsen sorgten sie mit ohrenbetäubenden 139 dB für einen neuen Eintrag im Guinness Buch der Weltrekorde. Das ist weit jenseits der Schmerzgrenze, die bei rund 130 dB liegt und entspricht in etwa einem Düsenflugzeug, das in 50m Entfernung an einem vorbeifliegt. So laut wird es aber in Basel bestimmt nicht werden. (Unsere Ohren hoffen es jedenfalls.)

Man ist nicht 35 Jahre im Musikgeschäft, ohne eine treue Fangemeinde um sich zu scharen. Manowar-Fans sind in Metal-Bars sehr einfach zu erkennen: Bei jedem Manowar Song – und dem J.B.O.-Klassiker Verteidiger des Blödsinns – schnellen die Arme in die Höhe, die linke Hand umschliesst das rechte Handgelenk, die rechte Hand wird zur Faust geballt: Das «Sign of the Hammer». Im besten Fall hält die rechte Hand natürlich auch noch einen Humpen Bier, von welchem Dank jahrelangem Training bei dieser Aktion kein Tropfen verschüttet wird.

Wir müssen unsere Leser aber schon jetzt etwas enttäuschen: Es wird keine Fotos vom Auftritt geben. Die Band (oder ihr Management) haben beschlossen, dass keine Fotografen zugelassen werden. Das hat hoffentlich mit ihrer angekündigten grandiosen Show, bei welcher Pyroeffekte sicherlich nicht zu kurz kommen werden, zu tun.