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Dass die Dropkick Murphys ihre Band nicht nach einer langen Nacht in einem irischen Pub gegründet haben, kann keiner wirklich glauben. Die Amerikaner verkörpern und zelebrieren die Stilrichtung des Irish Folk besser als jeder andere. Am 19. Februar erlebt das Volkshaus hochstehende Musik, die uns näher ist, als uns unsere Geographiekenntnisse glauben machen wollen.

Artikel 2013-02-07 - Dropkick Murphys - Artikelbild

Dropkick Murphys begeistern immer wieder mit ihren Auftritten. (Foto: Nicola Tröhler, 2013)

Sie sind laut, sie sind unverfroren und sie sind gut gelaunt – die Iren. Und die Dropkick Murphys haben diese Attribute selbstbewusst annektiert. In ihrer Musik findet sich alles wieder, was den Irish-Folk-Liebhaber von grünen Feldern, Bier und Lebensfreude träumen lässt. Rhythmen, die in Lichtgeschwindigkeit hinter Melodien herjagen, welche sich aus Violinen-, Mund- oder Handharmonika- und Gitarrenklängen zusammensetzen und für eine Geburtstagsparty in der Hölle komponiert worden zu sein scheinen.

Dank der Klassiker wie Finnegan’s Wake (Do Or Die, 1998) und I’m Shipping Up To Boston (The Warriors Code, 2005) sowie der fetzigen Hits wie Rose Tattoo und The Boys Are Back (Signed And Sealed In Blood, 2013) fehlt es in der Dropkick-Murphys-Diskographie weder an Rasanz noch an Poesie. Wer keine Angst vor Körperkontakt mit nackten, behaarten und verschwitzten Männeroberkörpern und dem, was ein gewisser Alkoholpegel mit diesen anstellen kann, hat, sollte sich die Power-Gruppe nicht entgehen lassen.

«Some may be from showing up | Others are from growing up | Sometimes I was so messed up | And didn’t have a clue | I ain’t winning no one over | I wear it just for you | I’ve got your name written here | In a rose tattoo»

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