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Villagers, die Band rund um den irischen Singer-Songwriter Conor O’Brien, ist mit ihrem zweiten Album auf Tournee. Der einzige Stopp in der Schweiz wird das Konzert vom 25. Februar im Zürcher Mascotte.

(zVg)

ds. Zu Beginn seiner Karriere spielte Conor O’Brien seine Songs nur mit akustischer Gitarre und von einem Schlagzeuger begleitet in kleinen Clubs. Die Live-Shows waren leise, sehr intim und natürlich. Doch die Popularität wuchs und um den Liedern zusätzlich an Kraft zu vermitteln, gibt es die Villagers heute nur noch als Full-Band. Der Tiefgang der Songs wird trotzdem stets aufrecht erhalten, schliesslich gelingt es O’Brien durch ausdrucksstarkem Gitarrenspiel und einer Stimme die rein und unschuldig wirkt, bleibenden Eindruck zu hinterlassen.

Mit ihrem Debütalbum Becoming A Jackal starteten Villagers in ihrer Heimat fulminant durch und schafften es 2010 ganz an die Spitze der irischen Charts. Eine Nominierung für den prestigeträchtigen Mercury Prize liess nicht lange auf sich warten. Während das erste Album noch recht eindeutig den Folk-Pop Stempel trägt, lässt sich der Zweitling {Awayland} nicht mehr so klar kategorisieren. Conor O’Brien zeigte sich bereits beim Songs schreiben experimentierfreudig. Er lernte zunächst wie man einen Synthesizer bedient und Beats programmiert und begann auf die Art zuerst Melodien und Ambiente zu schaffen. Erst als die Klangfarben wie gewünscht wirkten, kümmerte er sich um die Texte und später mit der Band um die weitere Instrumentierung.

Wer sich nun wundert, wie die Band einen Liveauftritt mit den teilweise elektronisch angehauchten neuen Liedern gestaltet, der ist gut beraten kommenden Montag einen Besuch ins Mascotte zu planen. Auch ein frühes Kommen könnte sich lohnen, denn mit dem aus London stammenden Luke Sital-Singh als Support gibt es eine noch unbekannte Acoustic-Folk Perle zu entdecken.

Weitere Infos zur Veranstaltung

Mascotte