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Am 7. Mai live in Session bei DJ Leo im Indie-Block war die Schweizer Band Death by Chocolate mit ihrem Alternative-Garage-Rock. Ein unbekannter und gleichzeitig vielversprechender Gast.

jt.Seit 2003 spielen Death by Chocolate zusammen. Lange mussten sie jedoch nach dem geeigneten Bandnamen suchen, der schliesslich in London auf einer Speisekarte. Ein süsser Tod muss das Dessert gewesen sein.
Auch wenn beim Namen zuerst Ungewissheit herrscht, sind sich die fünf Musiker über ihre Einflüsse im Klaren. Auf Facebook kann man Folgendes lesen:

„Am Anfang konnten wir noch keine Instrumente spielen und auch noch nicht richtig singen. Wir haben dann mit Klassikern von Elvis und Chuck Berry begonnen. Little Richards „Good Golly Miss Molly“ spielen wir heute noch“, erzählt Mathias. „Ich persönlich mochte auch immer Led Zeppelin und Deep Purple. Später entdeckten wir den Black Rebel Motorcycle Club, den wir alle gerne hörten.“ Aus zahlreichen Einflüssen wie diesen destillierten Death By Chocolate ihren eigenen Sound, den man als „zeitlosen Rock’n’Roll“ bezeichnen könnte.

Mehr und mehr begann das Quintett auch ihr eigenes Material zu kreiern, wobei die gesammelte Erfahrung durch die Coversongs unweigerlich in ihren rockigen Sound einfloss. Rasante Gitarrenmusik, der die Wurzeln im klassischen 50ies-Rock’n’Roll und dem 60ies-Garage-Rock nicht leugnet, wie beim Song Blue Wagon vom neuen Album From Birthdays To Funerals deutlich herauszuhören ist.

Death by Chocolate ist erfrischend neu, dennoch auf ihre eigene Weise mit der Rock-Tradition untrennbar verknüpft. Mit ihren Songs strahlen die Schweizer zudem eine ungewohntes, internationales Flair aus. Etwas, das bei heimischer Musik leider zu oft vermisst wird. Alleine schon deshalb ist es Death by Chocolate wert, gehört zu werden.

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Bild: zVg