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Endlich schaffen es die Jungs von Godsmack wieder über den grossen Teich. Die moderne Hardrockband ist im deutschsprachigen Raum noch nicht allzu bekannt. Eigentlich unglaublich, denn in den USA feiern sie schon längst grosse Erfolge. Am Dienstag, 26. Juni wollten sie ins Komplex 457 nach Zürich kommen und ein gewaltiges Rockgewitter losbrechen, doch leider muss das Konzert wegen Krankeit des Sängers Sully Erna abgesagt werden.

Godsmack, (zVg)

nm.Ihr Schlagzeugspieler kam eines Tages mit einer Fieberblase angetanzt. Und genau darum heisst die US-Rockband heute Godsmack. Nachdem die anderen Bandmitglieder ihn deswegen gründlich ausgelacht haben, bekam der Sänger Sully Erna am nächsten Tag ebenfalls eine. Sie nahmen dies als Zeichen und nannten sich fortan Godsmack. Eine geniale Geschichte, genau so genial wie die Band.
Godsmack zeichnet sich aus durch harte Riffs und die charismatische Stimme des Frontmanns  wie auch durch ihre interessanten Texte. Gemäss Sullen geben Musik und Texte ihm die Gelegenheit, Emotionen zu verarbeiten, ohne jemanden persönlich beleidigend zu müssen oder handgreiflich anzugreifen. Eine gute Art Aggressionen zu verwerten.
Die moderne Hardrockband, wie sie ihren Stil selber bezeichnen, weiss wie man Rock, Metal und Grunge erfrischend, aber auch wuchtig vereint. Solches Können wird belohnt: Weltweit haben sie mehr als 20 Millionen Alben verkauft. Ihre Diskographie umfasst fünf Studioalben, eine EP, drei DVDs und ein Best-of-Album. In den USA schafften es die letzten drei Alben alle auf Platz 1 an die Spitze. Bei den Grammy Awards hatten sie bislang jedoch eher Pech. Sie wurden zwar vier Mal nominiert, räumten den Preis jedoch nie ab.
Die Jungs aus Boston touren beachtlich oft mit anderen Bands herum oder bringen als Vorband das Publikum in Stimmung. Dieses Konzept funktionierte von Anfang an. So waren sie in ihren Entstehungsjahren mal Support für Black Sabbath, worauf ihre Albumverkäufe vom ersten Album Godsmack die Millionengrenze knackten.  Für das zweite Album Awake waren sie dann mit Limp Bitzkit und Deftones unterwegs. Auch als sie schon Platin-Status erreicht hatten, agierten sie im 2004 noch als Vorband von niemand weniger als Metallica.

Mit Hits wie Keep Away, Faceless oder I Stand Alone werden sie am 26. Juni in Zürich ein Live-Feuerwerk der Extraklasse zünden. Wer die Band noch nicht kennt, tut gut daran, mal rein zuhören und sich Tickets zu besorgen.

Wegen Krankheit des Sängers wurde das Konzert leider kurzfristig abgesagt. Ob es einen Ersatztermin gibt, ist zur Zeit noch unbekannt.

Weitere Infos zur Veranstaltung:

abart.ch