Schon bald weilt eine finnische Band in der Schweiz. Am 15. Mai wird The Rasmus im abart in Zürich zu sehen sein. Gespannt darf man vor allem auf die Lieder des neuen selbstbetitelten Albums The Rasmus, das bisher viel gemischte Kritik erhielt, sein

av.Lauri Johannes Ylönen, Aki Markus Hakala, Pauli Esko Antero Rantasalmi und Ero Aleksi Heinonen – wer diese vier fremdländisch klingende Namen kennt, weiss, dass es sich dabei um die Bandmitglieder von The Rasmus handelt.  Die Alternative-Rock-Band wurde 1994 unter dem Namen Anttila gegründet, nannte sich aber schon vor ihrem Debütalbum 1996 in Rasmus und bereits zwei Jahre später in The Rasmus um. So benannt wurden sie 2003 mit der Single In The Shadows auch in dem deutschsprachigen Raum bekannt. Zu diesem Zeitpunkt waren die Rocker in ihrer Heimat schon bekannt und feierten reissende Erfolge, in vielen Teilen Europas hatte man ihren Namen jedoch bisher noch nicht häufig gehört – was sich mit diesem Song und dem zugehörigen Album Dead Letters, das sich über 1.5 Millionen mal verkaufte, änderte. In den nächsten Jahren folgten weitere drei Alben, grossartige weltweite Erfolge schienen jedoch auszubleiben. Nur in ihrer Heimat fand ihr Erfolg keinen Abbruch. Das siebte Album zum Beispiel, Black Roses, erreichte in Finnland bereits in der ersten Woche Goldstatus.
Es sollte jedoch 4 Jahre dauern, bis sich die Vier mit einem neuen Album zurück meldeten. In der Zwischenzeit nahm The Rasmus noch ein Lied mit Anette Olzon, der Nightwish-Sängerin, auf und veröffentlichte ihr zweites Best-Of-Album. Sie tourten weiterhin durch die Welt, feierten ihr 15-Jähriges Bühnenjubiläum und nahmen sich auch mal Zeit für sich selber, für eigene Projekte, bevor sie sich wieder einem gemeinsamen Album widmeten. Am 20. April diesen Jahres erschien dann endlich das aktuelle Album The Rasmus, dessen erste Single I’m A Mess, ein Song mit viel Pop-Appeal, zum offiziellen Song der Leichtathletik EM 2012 wird. Einige Lieder des Albums scheinen durchaus Radiohit-Potential zu haben, während andere hingegen mehrheitlich negative Kritik auf sich ziehen. Bemängelt wird vor allem der reduzierte Gitarrensound.
Trotzdem dürfte es spannend sein, die Finnen und vor allem auch Frontmann Lauri, der aufgrund von seinem hübschen Gesicht bei vielen Jugendlichen schon Kultstatus erreicht hat, live auf der Bühne zu sehen. Sie haben einen Haufen neue LIeder in petto, die sie hoffentlich auch entsprechend zu performen wissen! Also wer weiss – vielleicht schaffen Lauri, Aki, Pauli und Ero es trotz aller Kritik, die Schweizer Fans zu überraschen und mit ihrem Liveauftritt vom Hocker zu reissen.

Weitere Infos zur Veranstaltung:

abart.ch
therasmus.com

Bild: zVg