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Sogar Leute, die bei Fussball gar nicht warm werden, feiern nun Island. Die Mannschaft der mystischen Atlantikinsel hat England aus der EM geworfen. Deshalb gibt’s hier ganz viel Island, aber nur einmal Fussball!

Bringen wir den Fussball gleich hinter uns. Der isländische Kommentator Gudmundur Benediktsson hat mit seiner Euphorie alle angesteckt. Sein Ausraster ging viral. Und weil das Internet nun mal das Internet ist, blieb es nicht lange beim Original. Ein Spassvogel hat den Kommentar mit Black Metal von Misþyrming unterlegt:

Aber die Isländer machen auch so hervorragende Musik. Die mit Abstand bekannteste Formation ist natürlich Sigur Rós, die erst letzte Woche mit Óveður einen neuen Song samt verstörend-faszinierendem Video veröffentlicht haben.

2013 spielten Sigur Rós in der Basler St. Jakobshalle. Hier einige Impressionen des Abends:

Mit dem Hit Little Talks machte die sechsköpfige Formation Of Monsters & Men von sich reden. Unsere Fotostory ihres Zürcher Konzerts gibt es hier:

Selbstverständlich gibt auch Newcomer: Das Frauen-Trio Dream Wife etwa, deren Musikerinnen aus England und Island kommen. Freakige Gitarren, Zuckerguss-Gesang und ein Straight-forward-Rhythmus geben Kids ein sommerliches Feeling.

Für die Fans härterer Eskapaden ist Sólstafir genau das Richtige. Das epische Lágnætti schwankt zwischen Melancholie und Rausch, untermalt mit den fantastischen Landschaften Islands. Die Band schafft es mit dem Song immer wieder, mich für fast zehn Minuten zu fesseln.

Erst im Mai waren Sólstafir im Aarauer KiFF zu Gast:

Doch nichts, wirklich nichts ist vergleichbar mit der unglaublichen Schönheit der isländischen Hymne Heyr himna smiður, die Árstíðir in der Bahnhofshalle von Wuppertal sang. So viel Gänsehaut, dass es beinahe weh tut. Musik, die nicht von dieser Welt scheint.

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