Es ist ein erlesener Club aus Bands, die den Grammy für Best Metal Performance ihr Eigen nennen können. Die US-Amerikanische Band Mastodon gehört diesem Club seit 2007 an. Am 28. Januar spielen sie im Zürcher Club X-Tra.

jt.Seit der Gründung im Jahr 2000 beschreitet die Band aus Atlanta den stetigen Weg in den Metal-Olymp. Anfänglich tourten sie unter anderen mit den Death Metal-Koryphäen Cannibal Corpse, aber auch mit den Queens Of The Stone Age.
Und auch wenn Metal oftmals als brachiale Musik bezeichnet wird, so beweist Mastodon den Kritikern die Kunstfertigkeit des Genres mit ihren ausgeklügelten Arrangements. Ihre Songs sind geprägt von ausschweifenden Instrumental-Parts, die mit ihren verschachtelten und komplizierten Gitarrenriffs zu wahren Juwelen für den Gehörgang werden. Denkt man an Metal, so fällt einem gleich der tiefe, gutturale Gesang ein. Doch bei Mastodon bleibt Bent Hinds Stimme in einem unveränderten Klang, was ihrem Sound trotz durchdringenden Gitarren eine gewisse Leichtfüssigkeit verleiht.
Mastodon bewegt sich erfrischend ausserhalb des konventionellen Metal-Rahmens und vereint auch Einflüsse aus dem klassischen Rock eigenständig mit klassischen, Genre-typischen Charakteristika. Zu den Live-Auftritten der Amerikaner lässt sich eigentlich nur sagen: Man bekommt den Grammy für die beste Metal-Performance nicht einfach so.

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Bild: zVg