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Kontrovers, niveaulos, meschugge. Die kalifornische Metalband Steel Panther darf sich mit vielen, nicht unbedingt netten, Bezeichnungen schmücken. Doch so umstritten sie bei ihren Kritikern sind, so beliebt sind sie bei ihren Fans. Am 29. Oktober erobern sie das Volkshaus in Zürich und werden einmal mehr zeigen, dass sie eine geniale Liveband sind.

Steel Panther live im Komplex 457, Zürich (Mona May)

sax. Irgendwo zwischen Hommage und Parodie sind Steel Panther anzusiedeln. Hommage und Parodie der Hair Metalbands der 80er-Jahre. Man kann sie nicht wirklich ernst nehmen in ihren knallbunten Klamotten und Löwenmähnen – bis man hört, dass die Jungs tatsächlich Musik machen können. Sex, Drugs & Rock’n’Roll – die heilige Dreifaltigkeit der Rockwelt – bietet alles, was die Kalifornier für ihren schlüpfrigen Texte benötigen. Kein Witz ist zu flach, kein Schlag zu tief, um nicht in einen Song eingebaut zu werden. Gepaart mit dem Sound von Heavy Metal aus den 80ern und einer wilden Show bilden sie das Erfolgsrezept von Steel Panther. Der infantile Humor mag die Gemüter spalten, aber “erstklassige Gitarrenarbeit, fetter Sound und nahezu perfektes Songwriting”, wie es der Redaktor Andreas Himmelstein vom deutschen Musikmagazin „Rock Hard“ genannt hat, sorgen dafür, dass den Besuchern auch musikalisch einiges geboten wird.

Wer gerne herzhaft lacht und Spass and einer grossen Party hat, der sollte sich den 29. Oktober fett im Kalender anstreichen. Schon bei ihrer ausverkauften Show im Komplex457 begeisterten sie die Fans und waren für jeden Blödsinn zu haben – auch wenn ihnen weit mehr Blödsinn eingefallen ist, wie den Fans. Wer moralische Bedenken hat, für den gibt es sicher Konzerte vom lokalen Kirchenchor, aber dem Volkshaus bleibt er an jenem Abend besser fern.
Auf eines muss aber noch hingewiesen werden: Die Outfits der Band und Fans stehen unter Verdacht, Augenkrebs zu erregen. Bunt, schrill, durchgeknallt, Steel Panther!

Weitere Informationen zur Veranstaltung:

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