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David Bowie erlag im Alter von 69 Jahren an seinem Krebsleiden. Ein Abschied.

Eigentlich sollte sich die heutige und erste Ausgabe von ◄rewind um die Beat-Band The Monks drehen. Doch nun ist er von uns gegangen – friedlich im Kreis der Familie eingeschlafen. «Ground control to Major Tom: Farewell, David.»

Ehrlicherweise muss ich sagen, dass ich nie ein grosser Bowie-Fan war. Die Musik war mir stets flau. Im Rückblick liegt das an einem simplen Umstand: Ich verstand seine Kunst nicht.

Heute bewundere ich David Bowie. Denn der Mann ist ein Gesamtkunstwerk. Es reicht nicht, alleine die Musik zu betrachten. Alles, was Bowie tat, war prägend. Er war eine Stilikone, wie es sie heute nicht mehr gibt. Seine Kunstfigur Ziggy Stardust gehört zur modernen Musikgeschichte wie Drogen zu Keith Richards. Seine ausgeflippten Kostüme machten ihn zum glamourösesten Model. Und seine verschieden farbigen Augen – das Mahnmal einer Schlägerei – zogen einen in ihren Bann. Bowie war der einzige, der 2015 mit Blackstar ein 10-minütiges Musikvideo veröffentlichen konnte, ohne lächerlich zu wirken.

Seine Geschichte, sein Schaffen wird nun wieder um den Globus rekapituliert. Nekrologe, auch Sargnägel genannte Artikel werden aus den Schubladen geholt und aufgefrischt. Höhepunkte und Abstürze nochmals ans Licht gezerrt. Darauf verzichte ich, denn du kannst selbst herausfinden, wie bewegt Bowies Leben war: Auf supbowie.com gibst du einfach dein Alter ein und erfährst, was Bowie in diesem Alter getan hat.

Ich verliere mich lieber in den Unweiten des Alls – Space Oddity. Psychedelischer Rock, wie er heute gerne kopiert, aber nie erreicht wird. Und ich sage: Machs gut, David. Ich hoffe, du schwebst irgendwo durch Licht, Raum und Zeit.

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