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Lieder mit einem gewaltigen Furor und maximaler Hingabe: Faber ist längst mehr als der vielversprechendste Newcomer der Schweizer Musikszene.

Faber ist keiner, der über das Leben singen würde, ohne überhaupt gelebt zu haben. Er singt wie ein 50-Jähriger und bietet seine Lieder mit gewaltigem Furor und maximaler Hingabe dar. Dabei ist der Zürcher gerade einmal 23 Jahre alt. Aber so soll es sein: Die jungen Alten sind die besten Alten, die wir haben.

Nun denn, zur Musik: Die von Akkorden begleitete Gefälligkeit des Genres, welches er pflegt, stellt etwas dar, was der Typ mit dem verschmitzten Blick so gar nicht mit seinen Kollegen teilen will. So ist es gerade der bewusste Verzicht auf jene Gefälligkeit, der ihn zu einem der interessantesten und vor allem aufwühlendsten Talente der Schweizer Musikszene macht. Denn Musik und Texte von Julian Pollina glänzen durch Widerhaken. Es geht an keiner Stelle darum, sattsam bekannte Befindlichkeiten zu paraphrasieren. Kein egaler «Glaub an Dich»-Scheiss.

Überhaupt glänzt Fabers Lyrik gern mit Brecht‘schem V-Effekt. Hier werden Gewissheiten in Frage gestellt, es wird sich selbst aufs Glatteis gelockt. Denn mal ehrlich, nur relaxed mit Klampfe und C-Dur am Kaminfeuer sitzen, das wäre doch einfach zu langweilig.

 

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21. Dezember 2017 / 19:00 - 23:00

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