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Eluveitie hat den Schweizer Metal als Exportschlager etabliert. Harter Death Metal gepaart mit der im Trend liegenden Suche nach dem Ursprünglichen beschert der Band stetiger Erfolg. Am 20. September fegen sie mit dem Album „Helvetios“ durch das Solothurner Kofmehl.

Chrigel Glanzmann (Sacha Saxer)

jt. Ursprünglich wurde Eluveitie als reines Studio-Projekt von Sänger Chrigel Glanzmann ins Leben gerufen. Die ersten Songs wurden im Oktober 2002 dann auf der MCD Vên veröffentlicht, die eine sehr positive Resonanz erzeugte. So wurde entschieden, aus Eluveitie eine „richtige“ Band zu machen.
Von da an gewannen die Musiker stets an Bekanntheit und können sich mittlerweile an einer grossen Fangemeinde erfreuen. Kein Wunder, denn die brachiale Mischung aus dem harten und schnellen Death Metal und den Genre-fremden Instrumenten wie Drehleier oder Sackpfeife sorgt für eine aufgeladene Performance und eine explosive Stimmung im Publikum. Das hat sich auch mit dem im Februar 2012 erschienen 5. Studioalbum Helvetios nicht geändert. Das siebzehn Songs starke Werk ist den Ballast des überproduzierten Everything Remains (As It Never Was) (2010) losgeworden. Gewaltige Klangarrangements wie in namensgebenden Helvetios oder geradlinige, brutale Kampfansagen wie Uxellodunon oder Meet The Enemy sind ebenso Markenzeichen von Eluveitie, wie der unverwechselbare, fauchende Growl von Glanzmann.

Nach zehn Jahren Bandgeschichte wird auch altes Material wieder in Erinnerung gerufen und aufgefrischt. In der Compilation The Early Years erfährt der frisch ein gespielte Erstling Vên und das neu gemasterte Spirit eine Wiedergeburt.
Es gibt nicht nur musikalische Gründe, das Konzert im Kofmehl zu besuchen: Nach acht Jahren Eluveitie hat Gitarrist Sime seinen Ausstiegt aus der Band bekannt gegeben. Ersetzt wird er durch Rafael Salzmann. Dennoch tritt Sime als „special guest – wie im offiziellen Blog geschrieben steht – bei den Konzerten in Solothurn und im Dezember am „Eluveitie & Friends“ in Winterthur auf.

Bildstrecke vom Eluveitie & Friends, 30. Dezember 2011 (Sacha Saxer)