…entsteht, wenn die Mitglieder von Sigur Rós zu ihren Instrumenten greifen. Am 24. Februar dürfen Skeptiker sich gerne selbst davon überzeugen, wenn die Isländer in der St. Jakobshalle in Basel zu Gast sind.

Sigur Ros (zVg)

Sigur Rós (zVg)

av. Jón Þór Birgisson (Jónsi), Georg Hólm (Goggi) und Orri Páll Dýrason sind die für uns fremdklingenden Namen der drei Isländer, die Sigur Rós bilden. Seit 1994 gibt es die in Reykjavík gegründete Band, und inzwischen sind die Isländer für wunderschön atmosphärische Klänge bekannt. Sie spielen Crescendi, die sich zu einem grossartigen Finale aufbauschen und dann umso prächtiger zusammenstürzen. Die Dynamik ihrer Musik ist wahrlich einzigartig und lässt sich nicht kategorisieren. Sigur Rós selbst benennen ihren Sil mit Slow-Motion Rock, was sich am ehesten irgendwo zwischen Postrog, Shoegazing oder Ambient einordnen lässt. Als “Lawine in Zeitlupe” wird ihr aktuelles (sechstes) Album Valtari passenderweise bezeichnet, das einmal mehr die Kraft zeigt, die ihre mitreissende Musik besitzt.

Die Isländer sind jedoch nicht nur schön anzuhören, sondern auch live ein grossartiges Erlebnis. Vorherige Konzerte werden als grossartige Erlebnisse bezeichnet, vor allem wenn sie von dem Streichquartett Amiina begleited werden. Für die neue Tour wurde jedoch eine komplett neue Show zusammengestellt, so dass sich auch eingefleischte Fans überraschen lassen können. Nach dem, was man bisher von den Isländern gesehen hat, darf man sich von dem Konzert durchaus eine Explosion für die visuellen und auditiven Sinne erhoffen – schliesslich sollten sich die in Reykjavík beheimateten Bandmitglieder spätestens nach der Eruption des Vulkans Eyjafjallajökull vor beinahe drei Jahren bestens mit Ausbrüchen auskennen.

Weitere Infos zur Veranstaltung

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