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Die Erfolgsserie «Eine Nacht im Bergwerk» hat dieses Jahr einen neuen Anlauf genommen. Es gibt zwar noch einige Punkte, die verbesserungswürdig sind, aber insgesamt darf man auf einen speziellen Abend zurückblicken.

Noch bevor man wusste, was einem im Stollen erwartet, wurden die Gäste der diesjährig wiederauferstandenen Party «Eine Nacht im Bergwerk» für die Ausgabe im nächsten Jahr eingeladen. Um es vorweg zu nehmen: Im nächsten Jahr findet die legendäre Gothic-Party gleich zwei Tage statt und zwar am Freitag, 8. September und Samstag, 9. September 2017.

Um den intimen Charakter zu behalten, wurden in diesem Jahr nur 500 Tickets angeboten; diese waren gegen den Schluss allesamt ausverkauft. Wer also auf sicher gehen will, der besorgt sich schon weit im Vorfeld ein Ticket fürs nächste Jahr und meldet sich zum Beispiel für mehr Infos beim Newsletter an.

Aber nun ein kurzer Rückblick zum diesjährigen Abend. Schon auf der Facebook-Eventseite wurde gewarnt, dass es kühl wird. Das war es dann auch. Mit kurzen Ärmeln musste man doch schon etwas härter im Nehmen sein. Zumal es auch leider keinen zweiten Dance-Floor gab, auf dem man sich zwischendurch wieder warmtanzen hätte können. Und auch die Burger waren anscheinend eine eher coole Sache. Diese beiden Punkte wurden von vielen Besuchern sehr bemängelt.

Das Line-up – gestartet mit Hapax, Mila Mar, Qntal und der Lesung von Dirk Bernemann – bot leider auch fast keine grossartigen Tanzmöglichkeiten – sofern man mal vom verträumten hin- und herschwanken absieht. Erst bei Diorama machte die Stimmung zum ersten Mal einen Höhenflug – zu meiner Überraschung. Bei meiner letzten Review war mein Fazit zu Diorama, dass ihr Musikspektrum von Mono bis Ton reiche. Entweder war der Sound im Bergwerk um einiges besser abgemischt oder die Band hat es geschafft und spielt mittlerweile stereo oder sogar schon surround?

Der Versuchsstollen, welcher mit Kerzen und farbigem Licht ausgeleuchtet wurde, bot ein echt schönes Ambiente; zusammen mit den zauberhaft gekleideten Leuten ein echter Augenschmaus. Im Sektor Angst boten die Veranstalter eine Horror-Perfomance. Eine zweite Bar oder eben einen zweiten Dancefloor wären wohl angebrachter gewesen. Leider musste man an der Bar zeitweise sehr lange anstehen. Die Getränkeauswahl war immerhin aber nicht zu verachten.

Es gibt also viele Punkte, welche die Organisatoren noch verbessern dürfen. Insgesamt lohnte es sich aber, mal mit dabei gewesen zu sein und je nach Line-up gerne wieder!