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Das musikalische Menü für das diesjährige Zürich Openair ist angerichtet, bald schon werden Besuchern innerhalb von vier Tagen die Crème de la Crème in Sachen Indie und Electro aufgetischt. Wir haben schon einmal vorab ein paar Leckerbissen degustiert und sagen euch, welche Highlights die Festival-Küche zu bieten hat.

ZOA2016

Seit 2008 stampft das Zürich Openair bei Rümlang Jahr für Jahr ein Feuerwerk an Indie, Rock und Electro aus dem Boden. Mit seiner Mischung aus Szene-Grössen, brandaktuellen Band sowie aufkommenden Acts ist das Festival mit Aussicht auf die startenden Flugzeuge ein Muss für jeden Musik-Nerd und Liebhaber von alternativer Musik, abseits von Radio-Dauerschlaufe und Hitparaden-Karneval.

Auch dieses Jahr tischen die Organisatoren vorzügliche Kost auf und lassen jedes Hipster-Meitschi und jeden Vollbart-Szenie vor lauter namhaften Bands schier platzen wie ein regenbogenfarbenes Honigkuchenpferd, das zu viel Sahne genascht hat. Mit Massive Attack, The Chemical Brothers und Underworld bietet das Zürich Openair gleich drei legendäre Live-Electronic-Acts, die sowohl mit ordentlich Volumen wie auch umwerfenden Lichtshows so manchen an die Wand Spielen.

Doch nicht nur elektronische Klänge bringen die Meute 2016 zum Tanzen: Mit Bands wie Foals, M83, den herrlich verrückten Rap-Rave-Bouncern von Die Antwoord und Meistern aus dem Indie-Rock-Olymp wie Bloc Party oder den Editors ist die Messlatte so hochgesetzt, dass selbst altbewährte Schweizer Musikfestivals nicht darüber springen könnten.

Doch nebst all den grossen Namen, welche die ersten fünf Zeilen des diesjährigen Lineups füllen, gibt es auch einiges zu entdecken. Denn als wahrer Indie-Verehrer und fleissige Friday-Leserin gibt man sich nicht mit schon bekanntem zufrieden, sondern ist an Musikfestivals auch stets auf Entdeckungsreise: Angeführt von Senkrechtstarter und Bart-Aber-Herzlich-Indie-Bär Jack Garratt steigen dieses Jahr auch aufstrebende Perlen wie Coasts aus Bristol, die Folk-Rock-Freunde von The Strumbellas und die magisch-faszinierende belgische Combo Oscar & The Wolf in den Ring, bereit die Herzen der Openair-Gänger für sich zu gewinnen.

Am Zürich Openair ist aber auch stets ein willkommener Anteil Schweizer Indie-Guts vertreten, damit nicht nur der Schweiz Milch-Stand auf dem Festival-Gelände an die Heimat erinnert. Und auch hier präsentiert sich die Auswahl an Künstlern dieses Jahr fein auserlesen und zeitgemässe: Al Pride aus Baden sind mit ihrem neuen Album Hallavara anzutreffen, die Romandie präsentiert sich mit Flexfab von ihrer tanzbarsten Seite und mit der Rückkehr des Zürcher Duos Wolfman ist für lokale Präsenz gesorgt.

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Negative White wird für euch das gesamte Festival über live Vorort sein und fleissig auf allen Kanälen berichten, um euch mit Konzert-Impressionen und Tagesrückblicken bei Laune zu halten. Unsere Tipps über die vier Tage: Miike Snow, Sigur Rós, The Neighbourhood und Silver Firs.

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