Ein Passwort wird per E-Mail an Sie geschickt

Wenn es eines am Wave Gotik Treffen wie Sand am Meer hat, dann Fotografen. Ob Berufs- oder Hobbyfotografen, wenn man zu Pfingsten durch Leipzig schlendert, könnte man meinen, an einem Fotografenkongress gelandet zu sein. Hier ein Erlebnisbericht unseres eigenen Knipsers.

Ganz normaler Anblick in Leipzig zu Pfingsten (Foto: Sacha Saxer)

Ganz normaler Anblick in Leipzig zu Pfingsten (Foto: Sacha Saxer)

Wieder ein Jahr vorbei, wieder steht das Wave Gotik Treffen (WGT) vor der Tür. Was wird dieses Jahr anders, als die Jahre zuvor? Zum einen steig ich nicht alleine in einem Hotel mitten im Zentrum von Leipzig ab, sondern bezieh mit meiner Kollegin von Negative White, Larissa, und der Graveyard Scene von Zürich eine Wohnung in einer Pension im Norden der Stadt – gemeinsam mit Musikern von The Fair Sex und Begleitung. Zudem belegt ein Transen-Quartett eine weitere Wohnung im selben Haus und schon am ersten Abend kommt es zu einem ersten Treffen verschiedener Welten. Seit meiner Gymnasialzeit pflege ich eine gute Beziehung zur LGBT-Szene. Mein bester Freund aus der Schulzeit ist schwul, ich habe Transsexuelle in meinem Kollegenkreis, aber Transen kannte ich bis dato noch keine persönlich. Umso interessanter waren die Gespräche mit Mia DeMar.

Spass ist auf jeden Fall garantiert.

Nach einem langen Grill-Abend zurück in der Wohnung erklärte Mia uns die Unterschiede zwischen den einzelnen Transgender-Gruppen. Unterschiede, die zuweilen schleichend ineinander übergehen. Von Cross-Dressern, die einfach gerne Klamotten des anderen Geschlechts anziehen, dies aber meistens nur heimlich tun, über Transen, die als komplett andere Person völlig aufgebrezelt in den Ausgang/Alltag gehen, bis zu Transsexuellen, die sich im falschen Körper gefangen sehen. Travestiekünstler wie Conchita Wurst stellt sie dabei klar auf eine andere Seite; als Homosexuelle, welche das andere Geschlecht zelebrieren. Mia meint dies ohne Wertung, einfach eine persönliche Feststellung. Ein Treffen mit Mia und ihren Mädels für nächstes Jahr ist schon in Planung und wer weiss, wohin es mich dann verschlagen wird. Spass ist auf jeden Fall garantiert.

Planung und Realität

Meine Idee für das WGT 2014 ist es ursprünglich gewesen, mich vor allem auf Fotos der Besucher zu konzentrieren. Doch schon sehr schnell hab ich festgestellt, dass ich mit diesen – meiner Meinung nach langweiligen «Sich in Szene setzen»-Fotos – nichts anfangen kann. Ich möchte die Situation einfangen, keine Situation erstellen. Entsprechend sind auch nicht allzu viele dieser gestellten Motive in meiner Bildstrecke zu finden. Lieber hab ich mir typische WGT-Momente herausgepickt – das Treffen von Personen, die sich vielleicht gerade erst letztes WGT kennen gelernt haben, die allgegenwärtigen Hobbyfotografen, welche sich auf jeden Rock (Hauptsache kurz) stürzen, die organisierten Shootings, an welchen sich über ein Dutzend Fotografen auf ein einzelnes armes Modell stürzen oder eben Momentaufnahmen, welche die Stimmung an diesem traumhaften Wochenende wiedergeben.

Foto-Shooting beim Südfriedhof (Foto: Sacha Saxer)

Foto-Shooting beim Südfriedhof (Foto: Sacha Saxer)

Der Ausflug zum Südfriedhof und zum Völkerschlachtdenkmal darf sicherlich nicht fehlen. Und daneben natürlich das, was mir am meisten liegt: Konzertfotografie. Ich habe mir für dieses Jahr nur ganz wenige Programmpunkte festgesetzt. Ganz klar: Der Abschluss am Montag mit Horrorpunk und Psychobilly. Für mich eine feste Grösse in meinem WGT-Programm und daran werde ich wohl auch in Zukunft nichts ändern. Und am Samstag legen meine Freunde von der Graveyard Scene am Gothic Pogo Festival auf. Wenn meine Lieblings-DJs auflegen, schau ich sicher vorbei. Aber ansonsten hab ich mir keine grossen Gedanken über den Ablauf gemacht – ich weiss ja aus den Vorjahren, dass man sich jeden Plan sowieso ans Bein schmieren kann. Man trifft jemanden, kommt ins Gespräch und schwups ist es zu spät, um noch zur nächsten Band zu kommen.
Tarja hab ich mir unbedingt ansehen wollen, wenn ich zu der Zeit in der Nähe der Agra bin. Ihr Auftritt in der Maaghalle in Zürich wurde leider von den Sound- und Lichttechnikern so dermassen massakriert, dass mir die Band, die wirklich gut spielte, leid tat und ich mir gerne nochmals ein Bild von ihnen machen wollte. Dann ist mir da noch eine Band ins Auge gestochen, die vor allem mit ihrem ungewöhnlichen Namen für sich geworben hat. Freie Bahn für ein vergnügtes Treffen also.

Was das WGT ausmacht

Den Freitag hab ich entsprechend gemütlich angegangen. Erst mal sehen, wer so alles vor Ort ist, wo sich gerade was Spezielles abspielt. Wie üblich treffe ich in Leipzig zuerst mal auf Schweizer – schliesslich fährt man ja immer 900km weg, um die ewig gleichen Gesichter zu sehen. Aber diese Gesichter sehe ich überall gerne, das WGT ist auf eine Art ein grosses Familientreffen mit dem grossen Vorteil, dass die olle Tante Edna, die einem immer diese ekligen Knutscher auf die Backe drücken will, nicht dabei ist.

Ich steh mir doch nicht die Beine in den Bauch, nur um dann doch nicht reinzukommen.

Im Tram sehe ich immer wieder die Werbung fürs Leipziger Stadtfest. «Eine durchdachte Sache!», so der Slogan. Was daran durchdacht sein soll, just an dem Wochenende, an welchem die Stadt sowieso schon aus allen Nähten platzt, noch ein weiteres Fest zu veranstalten, wird sich mir und wohl jedem anderen WGT-Besucher für immer entziehen. Nun denn, wir sind ja auch nicht nach Leipzig gekommen, um uns über solche Dinge Gedanken zu machen. Erst mal runter zur Agra, die Pressepässe abholen, sich einen kleinen Überblick über die Lage verschaffen und dann gen Abend zu Apocalyptica Meets Wagner pilgern. Simpler hätte mein Plan nicht sein können. Aber als ich etwas über eine Stunde vor Einlass bei der Arena Leipzig aufkreuze, ist die Schlange schon weit länger, als es fürs WGT zurückgestellte Tickets hat. Schnell ein paar Fotos von den Menschenmassen vor dem Stadion schiessen und weiter geht’s. Ich steh mir doch nicht die Beine in den Bauch, nur um dann doch nicht reinzukommen.

Grosser Andrang zum Apocalyptica Konzert (Foto: Sacha Saxer)

Grosser Andrang zum Apocalyptica-Konzert (Foto: Sacha Saxer)

Also wieder in die City, in der Moritzbastei kurz einkehren und nochmals zur Agra runter. Ein paar Schnappschüsse später wird’s auch schon langsam Zeit fürs Nachtessen und da mir sonst grad keine Konzerte ins Auge gestochen sind an diesem Abend, hab ich meine Kamera zur Pension zurück gebracht und mich ins Nachtleben gestürzt. «When We Were Young»-Party im Täubchenthal, einer neuen Location, die kurzerhand als Ersatz für das Werk II hingehalten hat, da jenes für ein Reggae-Fest gebucht worden ist. Ich kann mich grad noch so knapp daran erinnern, wie es war, als ich noch jung war – gemäss meinen Töchtern steh ich sowieso schon mit einem Bein im Grab – und da an der Party herrlicher 80er-Jahre-Sound gespielt wird, hab ich die mir noch unbekannte Örtlichkeit aufgesucht und meinen Spass gehabt. Dass ich mich auf dem Rückweg verlaufen hab – es fuhr kein Tram mehr und auf ein Taxi warten, hab ich auch keinen Bock gehabt – und darum etwas länger unterwegs gewesen bin, hat sich auch nicht als allzu tragisch herausgestellt. In Zukunft schau ich aber lieber einmal mehr aufs Handy, um meinen Weg zurück zu finden.

WGT und mehr

Nach einer viel zu kurzen Nacht ist’s am Samstag Mittag weitergegangen. Für WGT-Verhältnisse ist das brutal früh! Heute stehen zur Abwechslung mal ein paar Konzerte an. Allen voran Kiss The Anus Of A Black Cat aus Belgien. Kaum jemand hat die Band gekannt, aber der absurde Name hat dafür gesorgt, dass sich ein paar hundert Leute in das Dampfbad, das sonst unter dem Namen Theater-Fabrik bekannt ist, eingefunden haben.

Sein Phone ist offensichtlich smarter als er…

Dass die Jungs dann auch noch atmosphärischen Wave gespielt haben, hat über die kochtopfähnlichen Temperaturen hinweg sehen lassen. Von der Band hör ich gerne wieder mal was. Little Nemo im Anschluss war dann leider fast etwas langweilig und so hab ich mich wieder auf den Weg gemacht, Neues zu entdecken – nicht aber, ohne mich vorher zu fragen, wieso ein akkreditierter Pressefotograf in einer so dunklen Location nur mit seinem Smartphone Fotos schiesst. Sein Phone ist offensichtlich smarter als er…

Ob er für die Chicago Sun-Times schreibt? (Foto: Sacha Saxer)

Ob er für die Chicago Sun-Times schreibt? (Foto: Sacha Saxer)

Neben dem WGT findet seit ein paar Jahren auch das Gothic Pogo Festival statt. In der Alten Damenhandschuhfabrik, die vor ein paar Jahren von einem älteren Herrn gekauft worden ist, damit sie nicht abgerissen werden kann, und der immer noch herumweibelt und dafür sorgt, dass alles funktioniert, finden regelmässig alternative Veranstaltungen statt. Die DHF wär wohl mein zweites Zuhause in Leipzig, wenn ich dort wohnen würde. Eine dieser Veranstaltungen ist eben das Gothic Pogo Festival, an welchem primär die Ursprünge der schwarzen Szene zelebriert werden. Post Punk und Dark Wave sind hier wichtige Grundpfeiler und nicht nur Beigemüse. Und so hat es mich dann auch nicht verwundert, dass DJane Siouxsira und DJ Tom-I von der Graveyard Scene abermals eingeladen worden sind, in dieser genialen Location aufzulegen. Eine volle Tanzfläche hat dem Veranstalter bestätigt, die richtige Wahl getroffen zu haben. Doch die kurze Nacht auf Samstag hat bei mir ihren Tribut gezollt und so hab ich mich dann gegen 3 Uhr auf den 6.5km langen Heimweg gemacht. Um die Uhrzeit ist die Temperatur wenigstens angenehm gewesen…

Momente der Stille

Am Sonntag hat’s mich dann – nach mehreren WGTs – auch endlich mal zum Südfriedhof und dem Völkerschlachtdenkmal gezogen. Wer den Südfriedhof noch nie besucht hat, der soll sich mindestens einen halben Tag Zeit einplanen. Die Anlage ist riesig und die Familiengrabstätten teilweise wunderschön. Die Stille auf dem Friedhof und die fantastischen Anlagen sorgen zusammen mit dem Wissen, dass hier zahllose Menschen ihre letzte Ruhe gefunden haben, für eine einzigartige Atmosphäre, die auch zahlreiche WGT-Besucher jedes Jahr anzieht. Auch der Respekt, mit welchem sie den Ruhestätten entgegen treten, ist beispielhaft.

Selbst Vater von zwei Töchtern, kann mir nicht ausmalen, wie ich damit umgehen würde, eines meiner Kinder zu beerdigen.

Die Faszination des Todes, der Vergänglichkeit zeichnet sich deutlich ab auf dieser Splittergruppe der Schwarzen Szene. Gerade viktorianische und barocke Kostüme sind hier häufiger anzutreffen als Leute im Batcave oder Industrial-Look. Es wird kaum gesprochen; wenn man sich begegnet, nickt man demütig mit dem Kopf und geht gedankenversunken weiter. Eine sehr spezielle Situation, die mich beim Anblick des Grabes eines Kleinkindes, dass gerade mal sechs Monate alt geworden ist, an meine Grenzen gebracht hat. Selbst Vater von zwei Töchtern, kann mir nicht ausmalen, wie ich damit umgehen würde, eines meiner Kinder zu beerdigen. Und dann das Grab übersät mit Plüschtieren – das ist dann mal kurz zu viel für mich gewesen.

Ohne Worte (Foto: Sacha Saxer)

Ohne Worte (Foto: Sacha Saxer)

Doch neben solchen berührenden Momenten hat es auch eher belustigende Szenen gegeben, wie beispielsweise das Foto-Shooting, an welchem gut ein Dutzend Fotografen teilgenommen und sich wie Aasgeier auf das Modell gestürzt haben. Da hier aber ein professioneller Fotograf zugegen gewesen ist, hat auch keiner der Hobbyknipser sich daneben benommen und so ist dann wohl auch jeder mit ein paar hübschen Fotos nach Hause gegangen – am Modell soll’s nicht gelegen haben. Anders hat die Sache am sogenannten Catwalk an der Agra ausgesehen. Hier hab ich mehrmals mitansehen dürfen, wie vornehmlich ältere Herren ihre gichtgeplagten Knochen in fast unmögliche Stellungen zu manövrieren versuchten, nur um ihrem Modell unter den kurzen Rock schielen zu können. Mehr als einmal war ich kurz davor, einem solchen Lustmolch 5 Euro in die Hand zu drücken, er solle sich doch ein entsprechendes Magazin von der Tanke gegenüber holen.

Umbra Et Imago (Foto: Sacha Saxer)

Umbra Et Imago (Foto: Sacha Saxer)

Für den Abend hab ich mir dann wieder etwas Musik ausgesucht – Umbra Et Imago, die ich schon länger mal sehen wollte, aber es irgendwie nie geschafft hab, und Tarja. Obwohl ich immer etwas Angst davor habe, wie die Bands in der Agra klingen – es handelt sich dabei schliesslich nur um eine grosse Wellblech-Fabrikhalle – bin ich guten Mutes an die beiden Konzerte gegangen und nicht enttäuscht worden. Die Show von Umbra Et Imago ist, wie man es kennt, nicht ganz jugendfrei gewesen, aber die Erotikshow hat vor allem im Hintergrund stattgefunden und die Präsenz von Mozart hat dafür gesorgt, dass sie zur reinen Nebensächlichkeit geworden ist.

Die Show von Umbra Et Imago ist nicht ganz jugendfrei gewesen.

Eine kleinere Clubshow würde mich hier mal reizen, denn irgendwie hab ich das Gefühl gehabt, dass die Band etwas zurückhaltend gewesen ist. Nachdem ich mir in Zürich sich überschlagenden Bass in Tarja Turunens Stimme anhören durfte – wie zum Geier das möglich ist, wird für immer ein Rätsel bleiben – hab ich mich gefreut, die ehemalige Stimme von Nightwish mal wieder in voller Kraft zu hören. Kein Scheppern der Wände der Agra, kein qualvolles Gepfeife, sondern satter Sound und eine gut gelaunte Tarja ist mir entgegen getreten und hat die Besucher in ihren Bann gezogen. Auch der Lichttechniker hat scheinbar diesmal am richtigen Pult gesessen, die Show war auf den Punkt ausgeleuchtet und es hat Spass gemacht, ihr zuzusehen. Danach hab ich beschlossen, mal etwas früher Schluss zu machen und pilgerte quer durch Leipzig zurück zur Pension.

Das Beste zum Schluss

Und dann ist er endlich gekommen, mein langersehnter Horrorpunk/Psychobilly-Tag. Nachdem die Konzerte erst nach 17 Uhr anfangen würden, hab ich mir erst mal noch eine weitere Runde durch das Heidnische Dorf und danach über den Mittelaltermarkt auf der Moritzbastei genehmigt. Auch wenn ich dieses Jahr die üblichen Verdächtigen nicht getroffen habe, so hab ich doch einige unterhaltsame Gespräche mit den Marktfahrern führen können. Den einen oder anderen werd ich wohl auf anderen Mittelaltermärkten wieder sehen und sonst spätestens an Pfingsten 2015.

Kitty Casket macht nicht nur akustisch eine gute Figur.

Dead United hat den Abend eröffnet und mir schon von Anfang an gezeigt, dass ich heute zumindest am Licht keine Freude haben werde. Aber dafür war die Musik gut und die Show auch, sofern man dann auch hin und wieder was davon sehen konnte – ich weiss, ihr Lichttechniker macht das Licht nicht für uns Fotografen, sondern für das Publikum. Aber auch dieses verfügt nicht über einen Röngtenblick und ist nicht undankbar, wenn es ab und an auch mal etwas vom Geschehen auf der Bühne zu Gesicht bekommt. Aber zu Horror(punk) passt dunkel ja ganz gut und so hab nicht mal ich weiter darüber gejammert. Mit Kitty In A Casket hab ich auch endlich wieder was für die Linse gekriegt. Kitty Casket, die quirlige Sängerin der Österreicher Band, macht nicht nur akustisch eine gute Figur. Im Gegensatz zu Dead United verzichten die Wiener komplett auf billige B-Movie-Effekte und -Showeinlagen. Sie legen den Fokus eher auf den Psychobilly- als auf den Horrorpunk-Bereich, auch wenn beide Genres ziemlich fliessend ineinander übergehen.

Kitty In A Casket (Foto: Sacha Saxer)

Kitty In A Casket (Foto: Sacha Saxer)

Gross angekündigt ist dann Der Fluch auf die Bühne gekommen, aber so bekannt und gefeiert die Band auch sein mag; mich hat sie irgendwie nicht erreicht. Thematisch passend, einfach nicht mein Ding. Next, please. Und dann ist da wieder die Band auf der Bühne, die bei meinem ersten WGT die Weichen für den Horrorpunk/Psychobilly-Tag gestellt hatte: Bloodsucking Zombies From Outer Space! Seit ich sie das erste Mal gesehen hatte, war für mich klar, wo ich am Pfingstmontag zu finden sein werde. Und bis heute hat sich das nicht geändert. Umso mehr hab ich mich gefreut, sie dieses Jahr wieder sehen zu können. Wer mich kennt, weiss, dass es kaum ein grösseres Lob gibt, als wenn ich die Kamera wegpacke und mich auf die Tanzfläche stürze. Die Wiener Formation hatte sich das redlich verdient.

Nach dem WGT ist vor dem WGT.

Auch wenn ich mein mir selbstgesetztes Ziel, mich vor allem auf das Publikum zu konzentrieren, nicht wirklich erreichen konnte – wie gesagt, ich kann ganz einfach nichts anfangen mit solch gestellten Fotos – so hab ich dennoch ein weiteres wunderbares WGT erleben dürfen und freu mich schon auf nächstes Jahr. Dann wieder mit Fokus auf die Musik, denn da hab ich meine Stärken und wohl auch mit dem einen oder anderen Interview – Künstler oder Besucher. Aber eines ist klar: Nach dem WGT ist vor dem WGT.