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Er wurde geladen und ist gekommen. Der Sommer verwandelte die sommerliche Schlossromantik auf der Lenzburg in einen traumhaften Abend. Die Gäste waren gut gelaunt, es wurde getrunken, getanzt und gelacht.

Schönes Wetter, gute Musik, fröhliche Leute – kurzum ein gelungener Abend (Sacha Saxer)

Schönes Wetter, gute Musik, fröhliche Leute – kurzum ein gelungener Abend (Sacha Saxer)

 

nm. Nachdem letztjährigen Schlamassel, an dem es geregnet hat, drinnen immer wieder die Musik ausstieg und der DJ irgendwie die Vibes der Partygesellschaft nicht mitbekommen hat, war der Abend beinahe schon perfekt. Es wurde zwar kein Rahmenprogramm geboten (im letzten Jahr war der redegewandte Forensiker Marc Benecke zu Besuch), aber die Leute verstanden es  sich bestens selber zu unterhalten.

Obwohl sich die sommerliche Schlossromantik das grösste Fest der Schweiz – das Zürifest – als Sparringpartner ausgesucht hat,  erschienen sehr viele Gäste. Da die meisten zu den Stammgästen zählen, wussten sie ja auch, was sie bei solch schönem Wetter erwarten wird: Ein kleiner Spaziergang im Schlossgarten, ein wunderschöner Ausblick vom Schloss Lenzburg in den Aargau und ein  netter Tanz im Schlosshof. Dazu konnte man sich bestens am leckeren von weit her duftenden Grillbuffet verköstigen und mit etwas Geduld bekam man dann auch endlich etwas Flüssiges an der Outdoor Bar. Dies benötigte man vor allem nach dem steilen Aufstieg vom Parkplatz zum Eingang. Dazu nochmals die altbewährten Tricks: Sehr sehr langsam gehen, vor der Treppe im Durchzug verweilen, die Brise geniessen und dann schnurstracks gerade aus zur Bar laufen.

Die meisten Gäste kannten wohl diese Anweisungen und wollten sich nicht verschwitzt und mit verschmierter Schminke präsentieren. Die Gesellschaft, gestriegelt und geschniegelt, war ein Augenschmaus. Vor allem die prächtigen Kleider gewisser Damen bestachen mit ihrer Schönheit.

Ein gelungener Abend für die Sinne: Der Gaumen wurde gepflegt, die Augen erhellt, die Ohren bezaubert, die Nase beflügelt und on top kam vielleicht die Gänsehaut.

 

Fotos: Sacha Saxer