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Die erste Scheibe der Basler Stonerrocker Echolot ist auf dem Markt. «I» bringt gewalttätige Ruhe verbunden mit träumerischer Wildheit. Für Fans von Monkey3 und My Sleeping Karma.

(Foto: zvg)

Echolot live, eine düstere Angelegenheit (Foto: zvg)

Part I

Licht aus, Anlage an, Platte rein und Musik ab: In den ersten Sekunden ertönt bloss die Verzerrung des Basses, Sekunden später steigt die Band mit einem packenden Groove ein. Das Stonnerrock-Herz schlägt höher. In den ersten 13 Minuten wird unbändige Rockmusik serviert, die Gitarre setzt mehrere Solos an und das Schlagzeug beendet den ersten Teil mit einem Anfall von Wildheit und Raserei. Yeah!

Part II

Der zweite Track beginnt ruhig und träumerisch. Der langsame Doom-Teil (Nein, ist Doom wirklich langsam?!) lässt an Earth erinnern und erhält mit dem einsteigenden Gesang einen psychedelischen Touch. Untermalt wird die Musik mit erschallenden Theorien über das Bewusstsein, das Denken und Illusionen. Doch auch diese verträumte Stimmung explodiert in groovenden Stonerriffs. So heisst es in einer Beschreibung:

Mit leicht psychedelisch schwebenden Soundlandschaften verführen sie in die weiten des Kosmos und lassen das hier und jetzt vergessen. Zugleich aber auch das innerste Ich welches von den kalten, tiefen Frequenzen und Soundlawinen des Dooms erschüttert wird.

Ohne Zweifel vollführen Echolot dies mit Bravour.

Part III

Der letzte Teil der Platte startet erneut in friedlicher Manier. Die Band kreiert einen melodiösen Aufbau und entführt in eine abgeschiedene Klangwelt. Auch ohne viel Gesang bringt das Basler Trio viel Abwechslung. Nichts bleibt beim Alten, kein Riff wird wiederaufgenommen, das Album wirkt somit wie ein einziger, vielfältiger Song. Kein Wunder, denn Die Gruppe bezeichnet sich selbst als Progressiv-Stoner-Psychedelic-Doom-Band. Und wie es sich gehört, wird’s in den letzten Minuten laut, ungestüm und mitreissend.

Das im 2014 gegründete Trio hat ein abwechslungsreiches Album produziert und man wartet gespannt darauf, was wohl die Zukunft bringen wird. Zweifellos eine Platte, welche man sich laut anhören sollte. So laut, dass auch die Nachbarn mal gute Musik zu hören bekommen.

Echolot - I

Release
26. April 2016

Tracklist

Part I (12:54)
Part II (14:23)
Part III (10:31)